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SPD Eulen.

Motto für 2010 :

"Nobody is perfect!"

Ehrlich währt am längsten

„Keine Kopfpauschale durch die Hintertür!“ :

„Den gesetzlichen Krankenkassen droht im kommenden Jahr ein Minus von 11 bis 15 Mrd. Euro. Mehrere Kassen haben bereits eine drohende Insolvenz angekündigt – der Spitzen¬verband der Krankenkassen warnt, dass noch mehr Kassen gefährdet sind. ...

Die Kostenexplosion muss gestoppt werden: Die SPD hat in Regierungsverantwortung gezeigt, wie das von Fall zu Fall geht. Wir haben Einnahmen und Ausgaben erfolgreich im Gleichgewicht gehalten. Arzneimittel müssen vor ihrer Einführung auf ihre Wirtschaftlichkeit geprüft werden. Ärzte und Apotheker müssen in der Krise eine Nullrunde hinnehmen, genau wie die meisten Arbeitnehmer und Rentner. ...

Flugblatt zum Herunterladen

Das Milliardendebakel der Landesbank :

Infoflyer (pdf-Datei, 3,6 MB)
Nur Text des Flyers hier

Nebeneinkünfte von Abgeordneten: :

Wir hoffen, dass sich unsere Politikerinnen und Politiker mehr für Transparenz
bei Abgeordneten-nebentätigkeiten
einsetzen.

Ratifizierung der UN-Konvention gegen Korruption: :

Warum ratifiziert unsere Bundesregierung die im Jahr 2003 unterzeichnete UN-Konvention gegen Korruption immer noch nicht, obwohl sie sich beim G8-Gipfel im Jahr 2007 verpflichtet hat, die Konvention umzusetzen? Sozialdemokraten haben es sich schon für 2009 gewünscht.

Auf der Flucht :

Spiel: "lastexitflucht"

Zeitzeugen :

KONTAKTE-KOHTAKTbI :

ist ein Verein der Kontakte zu Ländern der ehemaligen Sowjetunion pflegt, im Sinne von „Humanismus im West-Ost-Kontakt“.
U. a. setzt sich der Verein auch für vergessene Opfer des NS-Regimes ein: beispielsweise für ehemalige gefangen genommene und zur Zwangsarbeit verpflichtete Rotarmisten. /Link/

 

Lobbyismus und Demokratie – verträgt sich das? :

Allgemein

Mit einem Nachtrag vom 02.10.2009

Kompakt:

  • Die „Lobby“ ist ein Vorraum vor dem Parlament, in dem sich Personen („Lobbyisten“) mit Abgeordneten treffen können, um dort ihre Probleme bzw. Interessen vorzubringen; so die Theorie.
  • Häufig sind „Lobbyisten“ aber selbst in Ministerien oder als Abgeordnete im Parlament tätig, wo sie im Widerspruch zu ihrer eigentlichen Funktion einseitig die Interessen ihrer Auftraggeber vertreten.
  • Hier ist Transparenz erforderlich, um diese Tätigkeiten zu kontrollieren und dadurch den Missbrauch des Lobbyismus zu verhindern.

Die Lobby ist eine große Eingangshalle und da stehen sie - die Lobbyisten. So sind die Assoziationen. Doch, das wäre zu simpel! Es stimmt zwar: In der Lobby der Parlamentsgebäude stehen manchmal einige Bürger, um als Bittsteller in eigener Sache oder für Interessen-Vereine bestimmte Abgeordnete auf ihre Anliegen hin anzusprechen. Vielleicht schaffen sie es sogar, einen Termin zu bekommen, um dann letztendlich doch zu erfahren, dass „kein Handlungsbedarf“ bestehe. Mehr oder weniger frustriert zockeln sie dann wieder ab. - Echte Lobbyisten wird man in diesen Hallen wohl kaum antreffen. Die sitzen in ihren Büros neben den Regierungsgebäuden und pflegen intensive Kontakte mit den Abgeordneten und anderen Politikern. Ein Beispiel für Lobbyismus: Autolobby kontra Klimaschutz!

Und einige - man könnte sie als „verdeckte“ Lobbyisten bezeichnen - sitzen direkt in den Büros der einzelnen Ministerien oder als Abgeordnete im Parlament, werden für ihre Tätigkeit von Interessenverbänden, Konzernen oder Branchenverbänden beauftragt und dafür bezahlt, die Arbeit in den Ministerien im Sinne ihrer Auftraggeber zu beeinflussen, beispielsweise bei der Formulierung von Gesetzen mitzuwirken, frei nach dem Motto: „Wess Brot ich ess´, dess Lied ich sing´.“ Und hier wird der Lobbyismus zum Problem.

Kontakte zwischen Abgeordneten (bzw. anderen für Regierungsentscheidungen zuständigen Personen) und Vertretern von Interessenverbänden, Konzernen etc. sind durchaus legitim, wenn sie zur Information der Abgeordneten und anderer Politiker dienen, und sind für eine effiziente Verwaltung eines Landes auch notwendig. Auch Tätigkeiten von Abgeordneten für z.B. Firmen in der Form von Nebenbeschäftigungen sind durchaus zulässig. Doch kritisch wird es, wenn diese Kontakte bzw. Nebenbeschäftigungen ohne öffentliche Kontrolle stattfinden. Dann ist die Versuchung zum Missbrauch – wie einseitige politische Aktivitäten oder Entscheidungen zum Vorteil des Auftraggebers – sehr hoch, teils für direkte finanzielle Vorteile oder andere geldwerte Vorteile (z.B. bezahlte Urlaubsreisen), teils in der Hoffnung auf einen späteren lukrativen Job nach Beendigung der politischen Funktion, und gerät dann leicht in die Nähe der Bestechung oder gar Korruption. Dies steht im Widerspruch zu den Grundsätzen der Demokratie, die den Abgeordneten verpflichten, sich zum Wohl aller BürgerInnen einzusetzen.

Das Volk sollte deshalb diese Lobbyisten namentlich kennen und wissen, von wem und wofür sie bezahlt werden und in den Vertretungen arbeiten. Zu Recht fordert TI-Deutschland: „Gefordert werden ein verpflichtendes Lobbyistenregister mit finanzieller Offenlegung, ein verbindlicher und umfassender Verhaltenskodex für Lobbyisten sowie klare Regelungen im Hinblick auf Interessenkonflikte.“ Auch die Jusos im Landkreis München „wollen keine verdeckten Lobbyisten in unseren Parlamenten! Schließlich kann der Wähler letztlich nur wissen, was er will, wenn er auch weiß, wen er wählt.“ Es sollte nicht der Satz von Alfred Paul Schmidt gelten: „Ein Politiker, der lügt, ist die Norm; zum Skandal wird er erst, wenn er schweigt.“ – Hier ist Transparenz gefordert!
24.01.2009 gmr

(Dieser Text ist eine Überarbeitung des Textes vom 23.10.2008)

Mehr zu der Problematik

Bitte lesen Sie / lies dazu auch:

Nachtrag vom 02.10.2009: Ein Pluspunkt für mehr Parlamentarische Transparenz. Jeder Abgeordnete muss Nebentätigkeiten im Bundestagshandbuch veröffentlichen.

 

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