"Nobody is perfect!"
„Ehrlich währt am längsten“
"Nobody is perfect!"
„Ehrlich währt am längsten“
„Deutschland ist eine offene Gesellschaft … Millionen Menschen aus vielen Ländern haben bei uns Arbeit und eine neue Heimat … gefunden. Viele von ihnen sind … deutsche Staatsbürger geworden. … Ohne ihre Arbeitskraft und Wirtschaftsleistung könnte Deutschland im internationalen Wettbewerb nicht bestehen. (…)
Voraussetzung für eine gelungene Integration ist die Bereitschaft aller, aufeinander zuzugehen und sich gegenseitig zu akzeptieren.“
Wir hoffen, dass sich unsere Politikerinnen und Politiker mehr für Transparenz
bei Abgeordneten-nebentätigkeiten einsetzen.
Warum ratifiziert unsere Bundesregierung die im Jahr 2003 unterzeichnete UN-Konvention gegen Korruption immer noch nicht, obwohl sie sich beim G8-Gipfel im Jahr 2007 verpflichtet hat, die Konvention umzusetzen? Sozialdemokraten haben es sich schon für 2009 gewünscht.
Spiel: "lastexitflucht"
zum Zeitzeugenportal
ist ein Verein der Kontakte zu Ländern der ehemaligen Sowjetunion pflegt, im Sinne von „Humanismus im West-Ost-Kontakt“.
U. a. setzt sich der Verein auch für vergessene Opfer des NS-Regimes ein: beispielsweise für ehemalige gefangen genommene und zur Zwangsarbeit verpflichtete Rotarmisten. /Link/
Primärenergieverbrauch 2007 in Deutschland:
Anmerkung: Die Zahlen für 2007 sind vorläufige Werte. Das Ermitteln der Zahlenwerte ist ein aufwendiger Prozess und dauert mehrere Jahre, da hierzu auf viele einzelne Datenquellen, wie z. B. Ein- und Ausfuhrstatistiken, zurückgegriffen werden muss. Die nachfolgenden Prozentzahlen sollten deshalb nur als ungefähre Zahlenangaben betrachtet werden.
(Zahlen in Klammern gelten für 2006.)
33,9 % (35,5 %) Erdöl
22,5 % (22,5 %) Erdgas
14,3 % (13,2 %) Steinkohle
11,6 % (10,8 %) Braunkohle
11,1 % (12,5 %) Kernenergie
6.6 % ( 5,5 %) erneuerbare Energien
Grob gesehen, fließt die Primärenergie je zu einem Drittel in die privaten Haushalte (davon ca. 87 % für Raumwärme und Warmwasser), in den Verkehr und in die Industrie. Etwa 38 % der Primärenergie werden zur Stromerzeugung verwendet.
Energieeinsatz für die Stromerzeugung in Prozent:
24,5 % (23,7 %) Braunkohle
22,8 % (21,7 %) Steinkohle
22,1 % (26,3 %) Kernkraft
11,7 % (11,5 %) Erdgas
1,3 % (1,6 %) Erdöl
13,6 % (11,7 %) erneuerbare Energie
4,0 % (3,5 %) Übrige nicht erneuerbare Energien
Die 13,6 % erneuerbaren Energien setzen sich zusammen aus
6,2 % Windkraft
3,2 % Wasserkraft
3,1 % Biomasse einschl. Deponie- und Klärgas
0,5 % Photovoltaik
0,6 % Müll (davon 50 % fossil)
Wenn man frühere Zahlen mit einbezieht, wird folgende Tendenz deutlich: Die Stromproduktion aus Kernkraft hat im letzten Jahr um ca. 4 % abgenommen, davor war sie nahezu unverändert. Dafür hat die Produktion aus Braun-, Steinkohle, Erdgas und den erneuerbaren Energien leicht zugenommen.
Der Anstieg der erneuerbaren Energien liegt bei 2 % pro Jahr, hieran hat die Windkraft den größten Anteil. Die Photovoltaik ist trotz ihres Zuwachses mit einem Gesamtanteil von ca. 0,5 % immer noch unbedeutend. Ende 2007 hat die Bundesregierung das „Integrierte Energie- und Klimaprogramm“ (IEKP) beschlossenen, mit dem sie bis zum Jahr 2020 den Anteil der erneuerbaren Energien an der Stromversorgung von heute rund 14 % auf mindestens 30 % erhöhen will. Dieses Ziel scheint uns realistisch zu sein, wird allerdings noch sehr große Anstrengungen erfordern.
Für die Versorgung mit Elektrizität ist es nicht nur wichtig, wie der „Strommix“ sich zusammensetzt, sondern auch, wie eine sichere und möglichst preisgünstige Stromversorgung gewährleistet werden kann. Dabei wird in der Stromwirtschaft zwischen Grundlast, Mittellast und Spitzenlast unterschieden.
Für die Grundlast benötigt man Kraftwerke, die rund um die Uhr laufen, den Strom möglichst billig erzeugen und nicht allzu sehr vom Import des Energieträgers abhängig sind. Deshalb kommen dafür nur Braunkohle-, Kern-, Wasser- und evtl. auch noch Steinkohlekraftwerke in Frage. Die Braunkohle stammt vollständig aus einheimischer Förderung, 2/3 der Steinkohle wird importiert ( Hauptlieferländer sind: Russland, Südafrika, Polen, Australien und Kolumbien) und 1/3 in Deutschland gefördert. Das bedeutet, dass auch in Zukunft beispielsweise ein abgeschaltetes Kernkraftwerk durch Kohlekraftwerke ersetzt werden muss. Wir erleben gerade, dass wegen des Beschlusses, die Kernkraftwerke abzuschalten, mehrere neue Kohlekraftwerke gebaut werden sollen, mit all den negativen Folgen für die Gesundheit der Menschen, der Tier- und Pflanzenwelt ( Feinstäube, Schwermetalle, Stickoxyde, etc.) und für das Klima.
Aus unserer Sicht könnte auch noch die Biomasse, als erneuerbare Energie, zur Grundlast beitragen, aber nicht Windkraft und Photovoltaik, da diese wind- und sonnenabhängig sind. Zum Ausgleich größerer Schwankungen und zum Abtragen der Spitzenlast dienen - neben Speicherkraftwerken - Erdgaskraftwerke. Zur Erzeugung der Grundlast ist Strom aus Gas zu teuer, die Importabhängigkeit (Russland 37 %, Norwegen 26 %, Niederlande 18 %, Sonstige 4 %) zu groß (nur 15 % aus einheimischer Förderung), so dass es effektiver ist, das Gas zum Heizen und in der Industrie einzusetzen.
Außerdem darf man nicht vergessen, dass die fossilen Stoffe ( Kohle, Erdgas, Erdöl) wichtige Rohstoffe für die Industrie – vor allem für die Chemie – sind. Durch deren Verbrennung schädigen wir nicht nur unsere eigene Umwelt, sondern auch die Umwelt für die nachfolgenden Generationen und nehmen ihnen zusätzlich wertvolle Rohstoffe weg.
Quellennachweis: Benutzt wurden Angaben des BMWi und BMU und der AGEB (AG Energiebilanzen e.V /Link/). Hingewiesen wird auch auf die Klimastudie der Deutschen Physikalischen Gesellschaft (DPG) von 2005, in der weitere - auch für Politiker interessante - Informationen enthalten sind /Link(pdf-Datei,3.1MB)/.)
01.03.2009 gmr (der frühere Text wurde komplett neu gefasst)