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SPD Eulen.

Motto für 2010 :

"Nobody is perfect!"

Ehrlich währt am längsten

„Integration braucht Chancen und Regeln“ :

Deutschland ist eine offene Gesellschaft … Millionen Menschen aus vielen Ländern haben bei uns Arbeit und eine neue Heimat … gefunden. Viele von ihnen sind … deutsche Staatsbürger geworden. … Ohne ihre Arbeitskraft und Wirtschaftsleistung könnte Deutschland im internationalen Wettbewerb nicht bestehen. (…)

Voraussetzung für eine gelungene Integration ist die Bereitschaft aller, aufeinander zuzugehen und sich gegenseitig zu akzeptieren.“

Flugblatt der Woche

Das Milliardendebakel der Landesbank :

Infoflyer (pdf-Datei, 3,6 MB)
Nur Text des Flyers hier

Nebeneinkünfte von Abgeordneten: :

Wir hoffen, dass sich unsere Politikerinnen und Politiker mehr für Transparenz
bei Abgeordneten-nebentätigkeiten
einsetzen.

Ratifizierung der UN-Konvention gegen Korruption: :

Warum ratifiziert unsere Bundesregierung die im Jahr 2003 unterzeichnete UN-Konvention gegen Korruption immer noch nicht, obwohl sie sich beim G8-Gipfel im Jahr 2007 verpflichtet hat, die Konvention umzusetzen? Sozialdemokraten haben es sich schon für 2009 gewünscht.

Auf der Flucht :

Spiel: "lastexitflucht"

Zeitzeugen :

KONTAKTE-KOHTAKTbI :

ist ein Verein der Kontakte zu Ländern der ehemaligen Sowjetunion pflegt, im Sinne von „Humanismus im West-Ost-Kontakt“.
U. a. setzt sich der Verein auch für vergessene Opfer des NS-Regimes ein: beispielsweise für ehemalige gefangen genommene und zur Zwangsarbeit verpflichtete Rotarmisten. /Link/

 

Solare Wärmeenergie :

Jeder kennt die Sonnenkollektoren auf den Hausdächern. In den Kollektoren wird Wasser oder eine Spezialflüssigkeit - zur Warmwasserbereitung und zur Heizungsunterstützung - aufgeheizt. Die Subventionen für die Solarheizung sind so gering, dass sich deshalb die Investition kaum lohnt. Wer eine Solaranlage einbaut, will etwas für die Umwelt tun oder spekuliert darauf, dass das Heizen mit fossilen Brennstoffen in der Zukunft immer teurer wird oder der Hausbesitzer benötigt einen Energieausweis, im Volksmund oft „Energiepass“ genannt.

Die Politik unterstützt die Solarheizung dadurch, dass sie bei der Berechnung der vorgeschriebenen Grenzwerte für den Energieverbrauch von Gebäuden berücksichtigt wird (Energieausweis)). Leider können sich die Verantwortlichen immer noch nicht auf einen einheitlichen Energieausweis einigen. (Wer darf ihn ausstellen? Welche Qualifikation muss ein Energieberater haben? Wie soll der Energieausweis aussehen?) Wie leider zu oft, spielen auch hier Gruppeninteressen und nicht ausschließlich sachliche Erwägungen eine Rolle.

Nachtrag vom 18.08.2008: Inzwischen ist die Diskussion um den Energieausweis beendet. Nach langem Hin und Her hat man sich auf den kleinsten Nenner geeinigt. Es gibt den Energieausweis /Link/ als Verbrauchsausweis und als Bedarfsausweis. Beim Verbrauchsausweis wird der Energieverbrauch für Heizung und Warmwasser zugrunde gelegt. Als Grundlage für den Bedarfsausweis dient eine energetische Berechnung des Hauses. Als Einstieg mag diese Regelung ausreichend sein. Auf Dauer sinnvoll ist m. E. nur der Bedarfsausweis, wenn er von einem Fachmann nach festen Normen (am Besten gemäß der dena /Link/) ausgestellt wird. Nur dann lässt sich der Energieverbrauch von Gebäuden miteinander vergleichen. Hier muss die Politik noch für klare Regeln sorgen, wenn sie Energiesparen ernst meint. Der Energieausweis muss einheitlich, aussagekräftig und für Laien verständlich sein.
Ende des Nachtrages vom 18.08.2008

Erwähnt werden sollen auch Sonnenkraftwerke, obgleich sie in Deutschland kaum eine Rolle spielen werden. Bei einem Sonnenkraftwerk wird von einer großen Anzahl von Parabolspiegeln, die dem Sonnenstand nachgeführt werden, das Sonnenlicht auf einen Behälter gebündelt. Dadurch wird das Wasser im Behälter erhitzt und in Dampf übergeführt, der dann eine Turbine mit Generator zur Stromerzeugung antreibt.

Es ist aus folgenden Gründen sinnvoll, in Deutschland auch Forschung für solche Verfahren zur Energieerzeugung zu unterstützen, die nur in südlicheren Ländern sinnvoll zum Einsatz kommen könnten:

  • Wenn irgendwo auf der Erde fossile Brennstoffe und Kernenergie eingespart werden könnten, wäre das für alle ein Gewinn. Der Preis für fossile Brennstoffe und die CO2-Emission hängt nicht davon ab, wie viel fossile Brennstoffe und Kernenergie in Deutschland verbraucht, sondern wie viel in der Welt verbraucht wird.
  • Wenn z. B. in Spanien Sonnenkraftwerke kostengünstig arbeiten würden, weil dort viel Sonnenschein ist, könnte ein Teil der Energie auch nach Deutschland geliefert werden.
  • Nebenbei kann diese Technologie exportiert werden und schafft so bei uns Arbeitsplätze.

20.10.2006

Nachtrag vom 18.08.2008: Wie bereits im Haupttext erwähnt: Theoretisch könnte mit thermischen Sonnenkraftwerken in der Sahara der Energiebedarf von Europa gedeckt werden. Bei einem Sonnenkraftwerk werfen viele Spiegel das Sonnenlicht auf einen Behälter, in dem Wasser verdampft wird. Mit dem Dampf werden - wie bei einem Kohlekraftwerk - Turbinen angetrieben und Strom erzeugt. Der Dampf muss anschließend durch Wärmeentzug zu Wasser kondensiert werden. Diese Abwärme müsste in Kühltürme abgeführt werden. Man wird also große Mengen Wasser in die Sahara schaffen müssen. Die erzeugte elektrische Energie muss über eine Höchstspannungsleitung nach Europa geführt werden. Technisch ist das alles jetzt schon machbar. Europa ist dann aber politisch immer auf das Wohlwollen der Staaten dieser Region angewiesen (Abhängigkeit!). Ob Verträge so gestaltet werden können, dass beide Seiten über einen langen Zeitraum an ihrer Einhaltung interessiert sind, ist sehr zweifelhaft. Es ist m. E. besser in sonnenreichen Gebieten Südeuropas im kleineren Stil (weitere) Sonnenkraftwerke zu bauen.

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