[Darstellung Größer 1 wählen.] [zum Inhalt (Taste Alt+8).] [zur Auswahl (Taste Alt+7).] (Taste Alt+6).

SPD Eulen.

:

Martin Schulz

Motto für 2017 :

 Sachlichkeit

&

Mitgefühl 

 

 Mitgefühl

&

Miteinander 

:

Wohnen muss bezahlbar bleiben!

Zum Flugblatt

Das Milliardendebakel der Landesbank :

Text des Flyers hier

Nebeneinkünfte von Abgeordneten: :

Wir hoffen, dass sich unsere Politikerinnen und Politiker mehr für Transparenz
bei Abgeordneten-nebentätigkeiten
einsetzen.

Ratifizierung der UN-Konvention gegen Korruption: :

Warum ratifiziert unsere Bundesregierung die im Jahr 2003 unterzeichnete UN-Konvention gegen Korruption immer noch nicht, obwohl sie sich beim G8-Gipfel im Jahr 2007 verpflichtet hat, die Konvention umzusetzen? Sozialdemokraten haben es sich bereits für 2009, 2010, 2011, 2012 und 2013 gewünscht.

Wir fordern Transparenz von allen Volksvertretern :

WIE VIEL GELD? VON WEM? WOFÜR?Zum Flugblatt (pdf-Datei)

„Rassismus stoppen“ :

„21. MÄRZ - INTERNATIONALER TAG GEGEN RASSISMUS

Zum Flugblatt (pdf-Datei)

Gemeinsam gegen Rechtsextemismus :

„Fassungslosigkeit, Scham und Wut über die Morde“ Flugblatt zum Herunterladen

Auf der Flucht :

Spiel: "lastexitflucht"

Zeitzeugen :

KONTAKTE-KOHTAKTbI :

ist ein Verein, der Kontakte zu Ländern der ehemaligen Sowjetunion pflegt, im Sinne von „Humanismus im West-Ost-Kontakt“. U. a. setzt sich der Verein auch für vergessene Opfer des NS-Regimes ein: beispielsweise für ehemalige gefangen genommene und zur Zwangsarbeit verpflichtete Rotarmisten. /Link/ Offener Brief an Frau Dr. Merkel

 

Gülle - sie stinkt nicht nur :

Gesundheit

- sondern sie gefährdet zunehmend uns und unsere Umwelt!

  • Durch intensive Tierhaltung in der Landwirtschaft entstehen große Mengen an Gülle (= Kot und Urin der Tiere). Hinzu kommen noch die Gärreste aus den Biogasanlagen.
  • Die Gülle und Gärreste werden auf Felder und Wiesen verteilt. Ganze Landstriche stinken danach. Die entweichenden Gase sind umweltschädlich und in höheren Konzentrationen sogar gesundheitsgefährdend.
  • Die auf die landwirtschaftlichen Flächen verteilten Gülle- und Gärrestemengen sind viel zu groß, um als Dünger von den Pflanzen aufgenommen werden zu können und versickern daher im Boden.
  • Inzwischen sind die in der Gülle und den Gärresten vorhandenen Nitrate, Phosphate, Ammoniumverbindungen und Medikamentenbestandteile im Grundwasser angekommen.
  • In Deutschland wird das Trinkwasser zum größten Teil aus in Brunnen gesammeltem Grundwasser erzeugt.
  • Die Trinkwassererzeuger haben bereits Probleme, uns mit nitratarmem Trinkwasser zu versorgen. Zum Teil wird der Grenzwert für Nitrate schon überschritten, so dass Brunnen geschlossen werden mussten oder deren Wasser mit anderem Brunnenwasser vermischt werden musste.
  • Nitrate gelten zwar für Erwachsene in nicht zu großen Mengen als unbedenklich, die Gefahr jedoch, dass sie im menschlichen Körper in die sehr giftigen Nitrite umgewandelt werden können, ist groß. Zusätzlich sind Nitrate ein Problem für die Schilddrüse in Regionen, wo die Jodversorgung knapp ist. Da Nitrate auch in Gemüsen vorhanden sind und Nitrite trotz ihrer Giftigkeit bei der Lebensmittelherstellung (z. B. als Pökelsalz) verwendet werden, können mit den Nitraten aus dem Trinkwasser zusammen schnell gesundheitlich bedenkliche Werte erreicht werden.
  • Kleinkinder vertragen wesentlich weniger Nitrate als Erwachsene, weil bei Säuglingen die Sauerstoffaufnahme im Blut durch die im Körper aus den Nitraten gebildeten Nitrite gehemmt werden kann. Dies kann zu der u. U. tödlichen Blausucht führen.
  • Aus der Gülle gelangen auch Rückstände von Medikamenten in die Oberflächengewässer und ins Grundwasser.
  • Durch den verantwortungslosen und tonnenweisen Einsatz von Antibiotika in der Massentierhaltung sind viele Bakterien gegen Antibiotika multiresistent geworden, so dass z. B. in Krankenhäusern Infektionen und an sich harmlose Operationen dadurch tödlich enden können.
  •  Die in der Tierzucht verwendeten Hormone werden in der Natur kaum abgebaut und sind inzwischen im Trinkwasser angekommen - sehr zum Schaden für Mensch und Tier.
  • Aus unserer Sicht wird wesentlich mehr Gülle in die Landschaft verteilt, als die bestehenden Gesetze erlauben. Obwohl die Reinhaltung des Trinkwassers eine wesentliche Aufgabe unseres Staates ist, wird u. E. aus Furcht vor der mächtigen Bauernlobby die Einhaltung der Gesetze nicht überprüft. Vielmehr schauen Politiker bis auf wenige Ausnahmen den Missständen in den Tierfabriken (noch?) tatenlos zu.
  • Proteste aus der Bevölkerung sind bisher weitgehend ungehört verhallt.
  • Das Problem wird man nur in den Griff bekommen, wenn in Deutschland flächendeckend „Düngekataster“ eingeführt werden und so für jedes Tier der Nachweis erbracht werden muss, wo seine Gülle verteilt wurde. Für zu viel aufgebrachte Gülle hätte dann je nach Menge eine entsprechend hohe Umweltgebühr anzufallen. Außerdem müsste die Entfernung für Gülletransporte beschränkt werden.
  • Gülle darf nicht in der Nachbarschaft von Ansiedlungen und Gewässer aufgebracht werden.
  • Der Medikamenteneinsatz in der Tierhaltung muss medizinisch notwendig sein und darf nicht z. B. zur Prophylaxe und/oder Wachstumssteuerung der Tiere eingesetzt werden. Evtl. ist eine Meldepflicht für alle verabreichten Medikamente einzuführen.
  • Die Subventionspolitik bzgl. der Fleischproduktion ist zu überprüfen. Es ist nämlich oft billiger und bequemer, ein großes Stück Fleisch und dürftige Beilagen für eine Mahlzeit zu servieren, als ein kleineres Stück Fleisch zusammen mit reichlich schmackhaftem Gemüse, Salaten und Beilagen.
  • Deutschland sollte nicht länger das Schlachthaus Europas bleiben. Soviel Fleisch, wie in Deutschland produziert wird, wird hier nicht verzehrt.

18.02.2015 gmr

 
Zu: „Gülle - umwelt- und gesundheitsschädlich“

 

- Zum Seitenanfang.