14 Ökonomische Auswirkungen

Die drastische Veränderung der Alterstruktur in den Betrieben weg von den älteren Beschäftigten und hin zu den jüngeren auch im Zusammenhang mit dem sich durch die Globalisierung ergebenden Abbau von Arbeitsplätzen hat dazu geführt, dass die Älteren sozusagen als Verfügungsmasse im Rahmen betrieblicher Personalmaßnahmen und zur Bewältigung unterschiedlicher betriebswirtschaftlicher Probleme benutzt werden. Anstatt die Erfahrung und das betriebliche Know-how der älteren Arbeitnehmer zu nutzen, zieht es der überwiegende Teil der Arbeitgeber im Sinne einer jugendzentrierten Personalpolitik vor, möglichst junge Arbeitskräfte einzusetzen. Es ist aber abzusehen und auch festzustellen, dass angesichts des Demografiewandels Wirtschaft und Verwaltung wegen fehlender jüngerer Fach- und Arbeitskräfte auf das Wissen und Können der Älteren angewiesen sind. Die quantitative Verminderung der Beschäftigtenzahl muss mit qualitativer Optimierung der Arbeitsbedingungen der vorhandenen Beschäftigten kompensiert werden, wodurch die physischen und psychischen Belastungsfaktoren (Stress, Zeit- und Termindruck, Verantwortungszunahme) enorm ansteigen und zu krankheitsbedingten Ausfällen bis hin zu früh eintretender Erwerbsunfähigkeit von jüngeren Menschen führen können.

Nicht zu verkennen sind darüber hinaus die durch das möglichst frühe Ausscheiden von älteren Arbeitnehmern bedingten finanziellen Belastungen der sozialen Sicherungssysteme. Durch die nicht weiter Erwerbstätigen fließen keine Beiträge mehr in die Sozialversicherung, andererseits werden erhebliche Leistungen für Zahlungen an Ältere aus der Rentenversicherung sowie aus der Kranken- und Pflegeversicherung erbracht. Die hierdurch verursachte Mehrbelastung der Sozialkassen für Leistungen an ältere Arbeitnehmer, die vor Erreichen der gesetzlichen Altersgrenze zur Auszahlung kommen, führt zur Erhöhung der Lohnnebenkosten und diese wiederum zu Maßnahmen der Rationalisierung und damit verbundener Verminderung der Arbeitsplätze wie das bereits in der Vergangenheit erfolgt ist durch die gesetzlich sanktionierten Möglichkeiten der Frühverrentung im Rahmen des sozialverträglichen Personalabbaus. Es ergibt sich die Frage, wie sich die schrittweise Heraufsetzung des Rentenalters ab 2012 auf 67 Jahre im Jahr 2029 auf die Beschäftigungs- und Personalsituation älterer Arbeitnehmer auswirken wird.

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Am 01.02.2026 verstarb
 
Rita Süssmuth
 
Eine großartige Frau und Politikerin,
eine Mahnerin des freiheitlichen, sozialen und demokratischen Handelns.
Auch wir trauern um sie.
Rita Süssmuth wird uns ein Vorbild bleiben.

/Link1/, /Link2/

 

Umsetzen der Istanbul-Konvention - Jetzt!

In der Istanbul-Konvention verpflichten sich Staaten, geschlechtsspezifische Gewalt. die sich gegen Mädchen und Frauen richtet, zu bekämpfen und zu ahnden. Wie viel Gewalt und wie viele Femizide an Mädchen und Frauen müssen noch in Deutschland geschehen, bis auch unsere Regierung die Istanbul-Konvention endlich umsetzt?

 

Das war kein Aprilscherz,

als am 1. April 2025 fünf bewaffnete Polizisten das Haus der Familie des SPD-Ortsvereinsvorsitzenden in Menden (Sauerland, NRW) durchsuchten.
Der rechtswidrige [Durchsuchungs-]Beschluss kam vom Amtsgericht Arnsberg.“ „Die Direktorin ist die Ehefrau des Bundeskanzlers, Charlotte Merz.“ (CDU) /Link/.
Ausschüsse dazu im Landtag NRW /Link/

Eine weitere rechtswidrige Hausdurchsuchung? /Link/ Ja, es war so! /Link/

 

75 Jahre Grundgesetz

„Am 23. Mai 1949 [fand] in der Aula der Pädagogischen Akademie [in Bonn] in feierlichem Rahmen die Unterzeichnung und Verkündung des Grundgesetzes statt.“ /Link/

Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier /Link1/, Interessantes zum Grungesetz im Deutschlandfunk /Link2/

 

Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier mahnt

in einem Interview mit der SZ an, dass wenn „die Glaubwürdigkeit einer Regierung sinkt, hängt das auch damit zusammen, dass Entscheidungen nicht ausreichend kommuniziert oder akzeptiert worden sind oder von internem Streit, der nach außen dringt, überlagert werden.“
Zum Interview: /Link/, s. auch /Link/.

 

Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier

Vor 175 Jahren trat die Deutsche Nationalversammlung in der Paulskirche zu Frankfurt a. M. zusammen. Es war am 18.Mai 1848 in einer Zeit kriegerischer Auseinandersetzungen.

Zur Rede des Bundespräsidenten: /Link/

 

Missstände bei der Polizei und Justiz

Justizwillkür wie z. B. der „Badewannenunfall“, das Ignorieren des BVerfG von Richtern des OLGs Naumburg, der Fall Mollath,
sowie Fehlverhalten von Polizeibeamten.

 

Endlich existiert ein Whistleblowergesetz, es scheint uns aber nicht optimal zu sein.

 

Waffen - werden keinen Frieden schaffen!

Keine Waffen und keinen Technologietransfer in die Türkei! /Link/!
Keine Panzer an Saudi-Arabien /Link/!
Keine Lieferungen von Kriegsgerät in Krisengebiete /Link/!

 

Auch wir, SPD Eulen, haben bereits seit 2010 mehrfach kritisiert:
Der Ankauf von Staatsanleihen durch die EZB ist illegal.
Urteil des Bundesverfassungsgerichts vom 05.05.2020 /Link/

Europaflagge

 

Stau-Stau-Stau-Stau-Stau

Von Nord nach Süd
von Ost nach West
und umgekehrt.
Ganz Deutschland
steht im Stau!

/Link/

Dadurch werden
Kräfte gebunden,
Zeit vergeudet,
die Gesundheit gefährdet.

 

Gesundheits- und umweltschädlich

Abgase, Rauch und Gülle

 

Steuersenkung?

Nein!

Steuerreform unseres sehr komplizierten Steuersystems?
Ja!!

 

Zu früheren Blöcken

hier

 

Mit der SPD auf Tour

„Gemeinsam Mee(h)r erleben“

Jahresprogramm
für 2025 / 26

 

Motto für 2026

Hoffnung verbreiten, Solidarität leben

zu den früheren Mottos

 

WebsoziInfo-News

19.01.2026 18:25 „Startups fördern, Wettbewerbsfähigkeit nachhaltig stärken“
Parlament will EU-weite Unternehmensgründung binnen 48 Stunden ermöglichen weiterlesen auf spdeuropa.de

13.01.2026 10:25 Armand Zorn zum Handelsabkommen mit Indien
Handelsabkommen mit Indien schnell finalisieren Mit dem Mercosur-Abkommen wird ein bedeutender Schritt für offenen und fairen Welthandel gesetzt – doch das ist erst der Anfang. Deswegen unterstützen wir den Dialog zwischen Bundeskanzler Merz und dem indischen Premierminister Modi und sprechen uns für eine möglichst schnelle Finalisierung des Handelsabkommens mit Indien aus. „Die Unterzeichnung des Mercosur-Abkommens… Armand Zorn zum Handelsabkommen mit Indien weiterlesen

13.01.2026 08:24 Faire Erzeugerpreise und bezahlbare Lebensmittel
Esra Limbacher, stellvertretender Fraktionsvorsitzender: In der kommenden Woche startet mit der Grünen Woche in Berlin die international wohl wichtigste Messe für Ernährungswirtschaft, Landwirtschaft und Gartenbau. Besonders die hohen Preise für Grundnahrungsmittel in Deutschland stehen in dem Zusammenhang für die SPD-Bundestagsfraktion im Fokus. Es braucht dringend eine politische Initiative zur spürbaren Entlastung der Verbraucherinnen und Verbraucher.… Faire Erzeugerpreise und bezahlbare Lebensmittel weiterlesen

13.01.2026 08:23 Entwicklungszusammenarbeit – gerecht, strategisch und partnerschaftlich
Mit der Neuausrichtung der deutschen Entwicklungspolitik setzt das Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) klare Prioritäten für eine gerechtere, strategischere partnerschaftliche internationale Zusammenarbeit. In Zeiten zunehmender globaler Krisen, Konflikte und geopolitischer Verschiebungen leistet die heute vorgestellte Reform einen wichtigen Beitrag zur Stärkung von Frieden, Stabilität und internationaler Sicherheit. Siemtje Möller, stellvertretende Fraktionsvorsitzende: „In einer… Entwicklungszusammenarbeit – gerecht, strategisch und partnerschaftlich weiterlesen

11.01.2026 21:12 Beschlusspapier der Klausur der SPD-Bundestagsfraktion am 8./9. Januar 2026
Die SPD-Bundestagsfraktion hat auf ihrer Klausursitzung folgenden Beschluss gefasst: Zusammen ist unsere Stärke

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