16 u.17 Diversity Management und Fazit

16 Diversity Management

Im Zusammenhang mit der europäischen wie auch der nationalen Antidiskriminierungspolitik wird bereits in größeren Unternehmen das Diversity Management praktiziert. Diversity Management berücksichtigt in der Unternehmens- und Personalpolitik die Vielfalt der Beschäftigten wie die Verschiedenheit, Ungleichheit, Andersartigkeit und Individualität, die eine Änderung der jeweiligen Unternehmenskultur durch unterschiedliche Prozesse und Strukturen unter besonderer Berücksichtigung von Wertschätzung und Anerkennung bewirken soll. Diversity Management zielt auf der betrieblichen Ebene auf eine qualitäts- und leistungssteigernde produktive Gesamtatmosphäre ab unter Ausschöpfung von Kreativitäts- und Innovationspotenzial auch der älteren Beschäftigten. In seiner Wirkung führt Diversity Management aber auch zu zwischenmenschlicher Kooperation sowie Engagement gegen jede Form von Diskriminierung. So trägt dieses Konzept in nicht unerheblichem Teil zu einer Vermeidung von Altendiskriminierung bei.

17 Fazit

Die Alterung der Bevölkerung ist eine bisher nie da gewesene Herausforderung für unsere Gesellschaft insgesamt, die es zu bewältigen gilt. Das Problem der Diskriminierung im Alter, in dieser Arbeit herausgestellt als Altendiskriminierung im Arbeitsleben, ist vielschichtig und komplex. Arbeit ist eine wesentliche Voraussetzung für eine aktive Teilhabe in der Gesellschaft. Arbeit bietet nicht nur materielles Auskommen, sie schafft auch Anerkennung und Befriedigung. Das setzt voraus, dass die Situation und die Bedürfnisse der älteren Menschen in den Betrieben durch ein demografiebewusstes Personalmanagement genau analysiert und erkannt werden müssen Aus dieser Erkenntnis ergeben sich zum Einen die Verpflichtung, die Berufs- und Arbeitsmöglichkeiten für ältere Menschen zu verbessern, wenn z. Zt. auch niemand beurteilen kann, wie sich die Finanz- und Wirtschaftskrise auf die Beschäftigungssituation auswirkt. Zum Anderen tragen gesunde und motivierende Arbeitsbedingungen unter Berücksichtigung alternsspezifischer Belange dazu bei, eine möglichst lange Beschäftigungsfähigkeit durch nachhaltige Gesundheitspolitik zu erhalten. Auch eine weiterführende aktive Arbeitsmarktpolitik würde zur Verbesserung der Beschäftigung älterer Menschen beitragen, wenn auch eine Umsteuerung durch die Einschränkungen der Frühverrentung, Auslaufen der Altersteilzeitregelung mit Ende des Jahres 2009 und der sukzessiven Anhebung der Rentenregelaltersgrenze mit Beginn des Jahres 2012 auf den Weg gebracht wurde. Denkbar wäre z. B. die Bereitstellung von finanziellen Mitteln für Weiterbildung und Qualifizierung durch Einrichtung von steuerbegünstigten Lern- oder Bildungskonten, die bei jeweiligem Bedarf abrufbar wären. Ein finanzieller Anreiz in Form der Gewährung von Rentenzuschlägen für diejenigen, die später in Rente gehen, würde die Beschäftigungssituation für Ältere positiv beeinflussen sowie die Bemühungen für Antidiskriminierung verstärken.

Gesetze und Richtlinien allein können Diskriminierung nicht vermindern und beseitigen. Wenn Diskriminierung entgegen gewirkt werden soll, müssen sich grundlegende Einstellungen und Verhaltensformen ändern. Erforderlich ist eine generationenübergreifende Solidarität, die die Lebensleistung der Älteren anerkennt und dazu beiträgt, die Erfahrungen und Kompetenzen Älterer, ihr Leistungs- und Qualifikationsprofil z. B. in altersgemischten Teams stärker zu nutzen. Von einer in diesem Sinne entsprechenden Personalpolitik profitieren nicht nur die Älteren, sondern auch die Unternehmen selbst. Auch die Vermittlung positiver Altersbilder, die die Chancen des Alters betonen, vermeidet die Gefahr von Diskriminierungen.

Ältere Menschen können darüber hinaus in eigener Verantwortung dabei mitwirken, in einer diskriminierungsfreien Atmosphäre zu arbeiten. Die Bereitschaft zur Weiterbildung und Weiterqualifizierung in Verbindung mit dem Gebot des lebenslangen, berufsorientierten Lernens versetzt Ältere in die Lage, ihre fachspezifischen Kenntnisse weiterhin beruflich zu nutzen. Wenn die Alterung der Menschen nicht nur als Herausforderung, sondern auch als Chance begriffen wird, bietet sich die Möglichkeit, den Einzelnen mit seinen Kompetenzen und Potenzialen losgelöst von Diskriminierungsmöglichkeiten voll in das Arbeitsleben zu integrieren. Eine wichtige Grundlage dabei bildet die Zusammenarbeit mit Wissenschaft, Politik und Wirtschaft auf europäischer wie auf nationaler Ebene. In Anbetracht des demografischen Wandels – Rückgang der Geburtenhäufigkeit und Verlängerung der Lebenserwartung – und der damit sich zwangsläufig erhöhenden Anzahl älterer Menschen im Arbeits- und Berufsleben in Verbindung mit dem bestehenden Fachkräftemangel kann es sich die Gesellschaft nicht leisten, auf die Potenziale und die Produktivität älterer Menschen zu verzichten und ihnen die Teilnahme in beruflichen wie auch gesellschaftlichen Bereichen vorzuenthalten.

Dortmund, Januar 2009 mos

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Malenter sind bestürzt,

ein gutintegrierter Iraker (19 J.) wurde aus Bad Malente am 18. Mai 2026 von München aus „abgeschoben“.
Er hinterlässt eine große Lücke in der Seniorenresidenz, wo er bis dato tätig war. Bewohner sowie die Leitung des Hauses fassen es kaum /Link/ und hier.

 

Interview der Woche

im Deutschlandfunk (Dlf) mit
SPD-Fraktionschef Matthias Miersch
/Link/

 

Anne Brorhilker,

ehemalige Oberstaatsanwältin, schätzt, dass Deutschland wegen Steuerhinterziehung rund 100 Milliarden Euro pro Jahr entgehen. Der Finanzdienstleistungssektor scheint einen so gewaltigen Einfluss zu haben, dass die staatliche Aufsicht u. E. Aufklärung von Steuerhinterziehung großer Summen behindert.

Deutschlandfunk: „Interview der Woche“ Sonntag, 22.03.26 ab 11:05 Uhr /Link/

 

Umsetzen der Istanbul-Konvention - Jetzt!

In der Istanbul-Konvention verpflichten sich Staaten, geschlechtsspezifische Gewalt. die sich gegen Mädchen und Frauen richtet, zu bekämpfen und zu ahnden. Wie viel Gewalt und wie viele Femizide an Mädchen und Frauen müssen noch in Deutschland geschehen, bis auch unsere Regierung die Istanbul-Konvention endlich umsetzt?

 

Das war kein Aprilscherz,

als am 1. April 2025 fünf bewaffnete Polizisten das Haus der Familie des SPD-Ortsvereinsvorsitzenden in Menden (Sauerland, NRW) durchsuchten.
Der rechtswidrige [Durchsuchungs-]Beschluss kam vom Amtsgericht Arnsberg.“ „Die Direktorin ist die Ehefrau des Bundeskanzlers, Charlotte Merz.“ (CDU) /Link/.
Ausschüsse dazu im Landtag NRW /Link/

Eine weitere rechtswidrige Hausdurchsuchung? /Link/ Ja, es war so! /Link/

/Link/

 

75 Jahre Grundgesetz

„Am 23. Mai 1949 [fand] in der Aula der Pädagogischen Akademie [in Bonn] in feierlichem Rahmen die Unterzeichnung und Verkündung des Grundgesetzes statt.“ /Link/

Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier /Link/

 

Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier mahnt

in einem Interview mit der SZ an, dass wenn „die Glaubwürdigkeit einer Regierung sinkt, hängt das auch damit zusammen, dass Entscheidungen nicht ausreichend kommuniziert oder akzeptiert worden sind oder von internem Streit, der nach außen dringt, überlagert werden.“
Zum Interview: /Link/, s. auch /Link/.

 

Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier

Vor 175 Jahren trat die Deutsche Nationalversammlung in der Paulskirche zu Frankfurt a. M. zusammen. Es war am 18.Mai 1848 in einer Zeit kriegerischer Auseinandersetzungen.

Zur Rede des Bundespräsidenten: /Link/

 

Missstände bei der Polizei und Justiz

Justizwillkür wie z. B. der „Badewannenunfall“, das Ignorieren des BVerfG von Richtern des OLGs Naumburg, der Fall Mollath,
sowie Fehlverhalten von Polizeibeamten.

 

Endlich existiert ein Whistleblowergesetz, es scheint uns aber nicht optimal zu sein.

 

Waffen - werden keinen Frieden schaffen!

Keine Waffen und keinen Technologietransfer in die Türkei! /Link/!
Keine Panzer an Saudi-Arabien /Link/!
Keine Lieferungen von Kriegsgerät in Krisengebiete /Link/!

 

Auch wir, SPD Eulen, haben bereits seit 2010 mehrfach kritisiert:
Der Ankauf von Staatsanleihen durch die EZB ist illegal.
Urteil des Bundesverfassungsgerichts vom 05.05.2020 /Link/

Europaflagge

 

Stau-Stau-Stau-Stau-Stau

Von Nord nach Süd
von Ost nach West
und umgekehrt.
Ganz Deutschland
steht im Stau!

/Link/

Dadurch werden
Kräfte gebunden,
Zeit vergeudet,
die Gesundheit gefährdet.

 

Gesundheits- und umweltschädlich

Abgase, Rauch und Gülle

 

Steuersenkung?

Nein!

Steuerreform unseres sehr komplizierten Steuersystems?
Ja!!

 

Zu früheren Blöcken

hier

 

Mit der SPD auf Tour

„Gemeinsam Mee(h)r erleben“

Jahresprogramm
für 2025 / 26

 

Motto für 2026

Hoffnung verbreiten, Solidarität leben

zu den früheren Mottos

 

WebsoziInfo-News

03.05.2026 15:23 Martin Rabanus zum Tag der Pressefreiheit
Tag der Pressefreiheit: Wir schützen Journalist:innen und stärken die Medienvielfalt. Martin Rabanus, kultur- und medienpolitischer Sprecher: Am Tag der Pressefreiheit zeichnet sich eine desolate Entwicklung für Journalist:innen weltweit ab. Die SPD-Bundestagsfraktion fordert deshalb konsequenten Schutz und eine Digitalsteuer, die den Medienstandort Deutschland und Europa sichert. „Am Tag der Pressefreiheit geht es um mehr als um… Martin Rabanus zum Tag der Pressefreiheit weiterlesen

01.05.2026 15:23 Armand Zorn zum Tankrabatt
Wir entlasten schnell und spürbar Über die befristete Senkung der Energiesteuer ist es möglich, sehr schnell jene spürbar zu unterstützen, die es dringend brauchen. Jetzt kommt es darauf an, dass die Mineralölkonzerne die Steuersenkung an die Verbraucher:innen weitergeben und die Preise entsprechend senken. Mit der weiteren Schärfung des Kartellrechts muss rasch der dritte Teil unseres… Armand Zorn zum Tankrabatt weiterlesen

27.04.2026 15:26 Zum Tag der Arbeit: SPD-Spitze an der Seite der Gewerkschaften
Die SPD ruft zur Teilnahme an den diesjährigen Kundgebungen des DGB zum Tag der Arbeit am 1. Mai auf. Ganz im Sinne des diesjährigen Mottos „#GEMA1NSAM – Für gute Arbeit“ kämpft die SPD an der Seite der Gewerkschaften für eine Entlastung der Beschäftigten und eine sichere Rente, für mehr Tarifbindung, einen höheren Mindestlohn und eine… Zum Tag der Arbeit: SPD-Spitze an der Seite der Gewerkschaften weiterlesen

30.03.2026 18:07 Nina Scheer zur Reaktivierung von Kohlekraftwerken
Eine verlängerte Nutzung von Kohlekraftwerken nach 2038 wäre weder notwendig noch sinnvoll Die Erneuerbaren sind die sauberste, sicherste und kostengünstigste Form der Erzeugung.  Es bedarf allerdings nun auch des entschlossenen Willens der Koalition und der federführenden Bundeswirtschaftsministerin, die gesetzlichen Hebel weiter auf eine systemische Umstellung zur Nutzung Erneuerbarer Energien zu stellen. „Eine verlängerte Nutzung von… Nina Scheer zur Reaktivierung von Kohlekraftwerken weiterlesen

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67 Maßnahmen, sieben Ministerien, ein Klimaschutzprogramm Die aktuelle Weltlage mit Konflikten, die sich massiv auf unsere Energieversorgung auswirken, zeigt eindeutig: Wir müssen schnell unabhängig von fossilen Energieträgern werden. Das heute von Bundesumweltminister Carsten Schneider vorgelegte Klimaschutzprogramm zeigt einen fairen Weg zur Erreichung der Klimaziele 2030 sowie für mehr Versorgungssicherheit auf. „Dieses Klimaschutzprogramm ist für die… Jakob Blankenburg zum Klimaschutzprogramm weiterlesen

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