Keine festen Sitzplätze

               für türkische Medien beim „NSU-Prozess"

Am 17.04.2013 beginnt vor dem OLG München das Strafverfahren („NSU-Prozess“) gegen Beate Zschäpe und vier weitere Angeklagte wegen Beihilfe zum Mord bzw. Unterstützung einer terroristischen Vereinigung. Die Öffentlichkeit erhofft sich von diesem Prozess nicht nur die Klärung der gegen die Angeklagten erhobenen Tatvorwürfe, sondern auch die Offenlegung der Ermittlungsfehler bei der Aufklärung der Morde an vor allem türkischstämmigen Mitbürgern in Bayern.

Zu diesem Prozess wurden für 50 Medienvertreter feste Sitzplätze nach dem „Windhundverfahren“ vergeben. Fast alle Plätze gingen an deutsche Medien. Dies löste in der Öffentlichkeit und in den politischen Parteien vielfache Empörung aus, vor allem, weil die türkischen Medien ausgeschlossen wurden. Es wird allgemein befürchtet, dass besonders bei den türkischstämmigen Bürgerinnen und Bürgern das erschütterte Vertrauen in deutsche Institutionen ganz verloren gehen könnte.

Sigmar Gabriel (SPD): „Das ist ein absolut falsches Signal“ /Link/.

Sebastian Edathy (SPD) nannte die Haltung des Gerichts „nicht nachvollziehbar“ und „unangemessen“ und sprach von einem „Affront“ gegenüber den berechtigten Interessen der türkischen Vertreter /Link/.

Christian Ude, SPD-Spitzenkandidat für die Wahl in Bayern, Herbst 2013: „Ich unterstelle keinen bösen Willen. Aber ich bin fassungslos über den Dilettantismus“.
Er meint auch, dass die Bayerische Justizministerin Beate Merk (CSU) für eine besseren Verteilung der Sitzplätze sorgen könnte und müsste: „Es geht hier ja nicht um die Rechtspflege, wo die richterliche Unabhängigkeit sehr ernst genommen werden muss. Hier geht es um die Frage, wie ernst die bayerische Justiz den Informationsanspruch der internationalen Öffentlichkeit nimmt.“ /Link/

Es ist sicherlich keine leichte Aufgabe für das Gericht, alle Interessen zu berücksichtigen und vor allem, trotz des hohen öffentlichen Interesses und mancher Erwartungen, ein faires Gerichtsverfahren durchzuführen. Die Politiker - auch die unserer Partei - sollten sich endlich eine gesetzliche Regelung überlegen, wie Gerichte solche Probleme vernünftig bewältigen können, denn das Problem - was tun, wenn der Gerichtssaal zu klein ist - ist keineswegs neu.
31.03.2013 gmr
 

Hier eine interessante Seite des ZDF, wo Antworten auf Fragen zum NSU-Prozess in München zu finden sind /Link/.    16.04.2013

 

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Anne Brorhilker,

ehemalige Oberstaatsanwältin, schätzt, dass Deutschland wegen Steuerhinterziehung rund 100 Milliarden Euro pro Jahr entgehen. Der Finanzdienstleistungssektor scheint einen so gewaltigen Einfluss zu haben, dass die staatliche Aufsicht u. E. Aufklärung von Steuerhinterziehung großer Summen behindert.

Deutschlandfunk: „Interview der Woche“ Sonntag, 22.03.26 ab 11:05 Uhr /Link/

 

Umsetzen der Istanbul-Konvention - Jetzt!

In der Istanbul-Konvention verpflichten sich Staaten, geschlechtsspezifische Gewalt. die sich gegen Mädchen und Frauen richtet, zu bekämpfen und zu ahnden. Wie viel Gewalt und wie viele Femizide an Mädchen und Frauen müssen noch in Deutschland geschehen, bis auch unsere Regierung die Istanbul-Konvention endlich umsetzt?

 

Das war kein Aprilscherz,

als am 1. April 2025 fünf bewaffnete Polizisten das Haus der Familie des SPD-Ortsvereinsvorsitzenden in Menden (Sauerland, NRW) durchsuchten.
Der rechtswidrige [Durchsuchungs-]Beschluss kam vom Amtsgericht Arnsberg.“ „Die Direktorin ist die Ehefrau des Bundeskanzlers, Charlotte Merz.“ (CDU) /Link/.
Ausschüsse dazu im Landtag NRW /Link/

Eine weitere rechtswidrige Hausdurchsuchung? /Link/ Ja, es war so! /Link/

 

75 Jahre Grundgesetz

„Am 23. Mai 1949 [fand] in der Aula der Pädagogischen Akademie [in Bonn] in feierlichem Rahmen die Unterzeichnung und Verkündung des Grundgesetzes statt.“ /Link/

Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier /Link/

 

Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier mahnt

in einem Interview mit der SZ an, dass wenn „die Glaubwürdigkeit einer Regierung sinkt, hängt das auch damit zusammen, dass Entscheidungen nicht ausreichend kommuniziert oder akzeptiert worden sind oder von internem Streit, der nach außen dringt, überlagert werden.“
Zum Interview: /Link/, s. auch /Link/.

 

Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier

Vor 175 Jahren trat die Deutsche Nationalversammlung in der Paulskirche zu Frankfurt a. M. zusammen. Es war am 18.Mai 1848 in einer Zeit kriegerischer Auseinandersetzungen.

Zur Rede des Bundespräsidenten: /Link/

 

Missstände bei der Polizei und Justiz

Justizwillkür wie z. B. der „Badewannenunfall“, das Ignorieren des BVerfG von Richtern des OLGs Naumburg, der Fall Mollath,
sowie Fehlverhalten von Polizeibeamten.

 

Endlich existiert ein Whistleblowergesetz, es scheint uns aber nicht optimal zu sein.

 

Waffen - werden keinen Frieden schaffen!

Keine Waffen und keinen Technologietransfer in die Türkei! /Link/!
Keine Panzer an Saudi-Arabien /Link/!
Keine Lieferungen von Kriegsgerät in Krisengebiete /Link/!

 

Auch wir, SPD Eulen, haben bereits seit 2010 mehrfach kritisiert:
Der Ankauf von Staatsanleihen durch die EZB ist illegal.
Urteil des Bundesverfassungsgerichts vom 05.05.2020 /Link/

Europaflagge

 

Stau-Stau-Stau-Stau-Stau

Von Nord nach Süd
von Ost nach West
und umgekehrt.
Ganz Deutschland
steht im Stau!

/Link/

Dadurch werden
Kräfte gebunden,
Zeit vergeudet,
die Gesundheit gefährdet.

 

Gesundheits- und umweltschädlich

Abgase, Rauch und Gülle

 

Steuersenkung?

Nein!

Steuerreform unseres sehr komplizierten Steuersystems?
Ja!!

 

Zu früheren Blöcken

hier

 

Mit der SPD auf Tour

„Gemeinsam Mee(h)r erleben“

Jahresprogramm
für 2025 / 26

 

Motto für 2026

Hoffnung verbreiten, Solidarität leben

zu den früheren Mottos

 

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67 Maßnahmen, sieben Ministerien, ein Klimaschutzprogramm Die aktuelle Weltlage mit Konflikten, die sich massiv auf unsere Energieversorgung auswirken, zeigt eindeutig: Wir müssen schnell unabhängig von fossilen Energieträgern werden. Das heute von Bundesumweltminister Carsten Schneider vorgelegte Klimaschutzprogramm zeigt einen fairen Weg zur Erreichung der Klimaziele 2030 sowie für mehr Versorgungssicherheit auf. „Dieses Klimaschutzprogramm ist für die… Jakob Blankenburg zum Klimaschutzprogramm weiterlesen

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