Gülle - sie stinkt nicht nur

Gesundheit

- sondern sie gefährdet zunehmend uns und unsere Umwelt!

  • Durch intensive Tierhaltung in der Landwirtschaft entstehen große Mengen an Gülle (= Kot und Urin der Tiere). Hinzu kommen noch die Gärreste aus den Biogasanlagen.
  • Die Gülle und Gärreste werden auf Felder und Wiesen verteilt. Ganze Landstriche stinken danach. Die entweichenden Gase sind umweltschädlich und in höheren Konzentrationen sogar gesundheitsgefährdend.
  • Die auf die landwirtschaftlichen Flächen verteilten Gülle- und Gärrestemengen sind viel zu groß, um als Dünger von den Pflanzen aufgenommen werden zu können und versickern daher im Boden.
  • Inzwischen sind die in der Gülle und den Gärresten vorhandenen Nitrate, Phosphate, Ammoniumverbindungen und Medikamentenbestandteile im Grundwasser angekommen.
  • In Deutschland wird das Trinkwasser zum größten Teil aus in Brunnen gesammeltem Grundwasser erzeugt.
  • Die Trinkwassererzeuger haben bereits Probleme, uns mit nitratarmem Trinkwasser zu versorgen. Zum Teil wird der Grenzwert für Nitrate schon überschritten, so dass Brunnen geschlossen werden mussten oder deren Wasser mit anderem Brunnenwasser vermischt werden musste.
  • Nitrate gelten zwar für Erwachsene in nicht zu großen Mengen als unbedenklich, die Gefahr jedoch, dass sie im menschlichen Körper in die sehr giftigen Nitrite umgewandelt werden können, ist groß. Zusätzlich sind Nitrate ein Problem für die Schilddrüse in Regionen, wo die Jodversorgung knapp ist. Da Nitrate auch in Gemüsen vorhanden sind und Nitrite trotz ihrer Giftigkeit bei der Lebensmittelherstellung (z. B. als Pökelsalz) verwendet werden, können mit den Nitraten aus dem Trinkwasser zusammen schnell gesundheitlich bedenkliche Werte erreicht werden.
  • Kleinkinder vertragen wesentlich weniger Nitrate als Erwachsene, weil bei Säuglingen die Sauerstoffaufnahme im Blut durch die im Körper aus den Nitraten gebildeten Nitrite gehemmt werden kann. Dies kann zu der u. U. tödlichen Blausucht führen.
  • Aus der Gülle gelangen auch Rückstände von Medikamenten in die Oberflächengewässer und ins Grundwasser.
  • Durch den verantwortungslosen und tonnenweisen Einsatz von Antibiotika in der Massentierhaltung sind viele Bakterien gegen Antibiotika multiresistent geworden, so dass z. B. in Krankenhäusern Infektionen und an sich harmlose Operationen dadurch tödlich enden können.
  •  Die in der Tierzucht verwendeten Hormone werden in der Natur kaum abgebaut und sind inzwischen im Trinkwasser angekommen - sehr zum Schaden für Mensch und Tier.
  • Aus unserer Sicht wird wesentlich mehr Gülle in die Landschaft verteilt, als die bestehenden Gesetze erlauben. Obwohl die Reinhaltung des Trinkwassers eine wesentliche Aufgabe unseres Staates ist, wird u. E. aus Furcht vor der mächtigen Bauernlobby die Einhaltung der Gesetze nicht überprüft. Vielmehr schauen Politiker bis auf wenige Ausnahmen den Missständen in den Tierfabriken (noch?) tatenlos zu.
  • Proteste aus der Bevölkerung sind bisher weitgehend ungehört verhallt.
  • Das Problem wird man nur in den Griff bekommen, wenn in Deutschland flächendeckend „Düngekataster“ eingeführt werden und so für jedes Tier der Nachweis erbracht werden muss, wo seine Gülle verteilt wurde. Für zu viel aufgebrachte Gülle hätte dann je nach Menge eine entsprechend hohe Umweltgebühr anzufallen. Außerdem müsste die Entfernung für Gülletransporte beschränkt werden.
  • Gülle darf nicht in der Nachbarschaft von Ansiedlungen und Gewässer aufgebracht werden.
  • Der Medikamenteneinsatz in der Tierhaltung muss medizinisch notwendig sein und darf nicht z. B. zur Prophylaxe und/oder Wachstumssteuerung der Tiere eingesetzt werden. Evtl. ist eine Meldepflicht für alle verabreichten Medikamente einzuführen.
  • Die Subventionspolitik bzgl. der Fleischproduktion ist zu überprüfen. Es ist nämlich oft billiger und bequemer, ein großes Stück Fleisch und dürftige Beilagen für eine Mahlzeit zu servieren, als ein kleineres Stück Fleisch zusammen mit reichlich schmackhaftem Gemüse, Salaten und Beilagen.
  • Deutschland sollte nicht länger das Schlachthaus Europas bleiben. Soviel Fleisch, wie in Deutschland produziert wird, wird hier nicht verzehrt.

18.02.2015 gmr

 
Zu: „Gülle - umwelt- und gesundheitsschädlich“

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Informationsfreiheit
muss bestehen bleiben

 

„ZDF-Sommerinterview mit Frank-Walter Steinmeier“

Hört genau hin,
unser Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier hat einiges zurechtgerückt. /Link/
Und hier könnt Ihr es nachlesen:
/Link/

 

Interview der Woche

im Deutschlandfunk (Dlf) mit
SPD-Fraktionschef Matthias Miersch
/Link/

 

Anne Brorhilker,

ehemalige Oberstaatsanwältin, schätzt, dass Deutschland wegen Steuerhinterziehung rund 100 Milliarden Euro pro Jahr entgehen. Der Finanzdienstleistungssektor scheint einen so gewaltigen Einfluss zu haben, dass die staatliche Aufsicht u. E. Aufklärung von Steuerhinterziehung großer Summen behindert.

Deutschlandfunk: „Interview der Woche“ Sonntag, 22.03.26 ab 11:05 Uhr /Link/

Der Verein Finanzwende setzt sich „für faire, stabile und nachhaltige Finanzmärkte ein.“ /Link/.

 

Umsetzen der Istanbul-Konvention - Jetzt!

In der Istanbul-Konvention verpflichten sich Staaten, geschlechtsspezifische Gewalt. die sich gegen Mädchen und Frauen richtet, zu bekämpfen und zu ahnden. Wie viel Gewalt und wie viele Femizide an Mädchen und Frauen müssen noch in Deutschland geschehen, bis auch unsere Regierung die Istanbul-Konvention endlich umsetzt?

 

Das war kein Aprilscherz,

als am 1. April 2025 fünf bewaffnete Polizisten das Haus der Familie des SPD-Ortsvereinsvorsitzenden in Menden (Sauerland, NRW) durchsuchten.
„Der rechtswidrige [Durchsuchungs-]Beschluss kam vom Amtsgericht Arnsberg.“ „Die Direktorin ist die Ehefrau des Bundeskanzlers, Charlotte Merz.“ (CDU) /Link/.
Ausschüsse dazu im Landtag NRW /Link/

Eine weitere rechtswidrige Hausdurchsuchung? /Link/ Ja, es war so! /Link/

/Link/

 

75 Jahre Grundgesetz

„Am 23. Mai 1949 [fand] in der Aula der Pädagogischen Akademie [in Bonn] in feierlichem Rahmen die Unterzeichnung und Verkündung des Grundgesetzes statt.“ /Link/

Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier /Link/

 

Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier mahnt

in einem Interview mit der SZ an, dass wenn „die Glaubwürdigkeit einer Regierung sinkt, hängt das auch damit zusammen, dass Entscheidungen nicht ausreichend kommuniziert oder akzeptiert worden sind oder von internem Streit, der nach außen dringt, überlagert werden.“
Zum Interview: /Link/, s. auch /Link/.

 

Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier

Vor 175 Jahren trat die Deutsche Nationalversammlung in der Paulskirche zu Frankfurt a. M. zusammen. Es war am 18.Mai 1848 in einer Zeit kriegerischer Auseinandersetzungen.

Zur Rede des Bundespräsidenten: /Link/

 

Missstände bei der Polizei und Justiz

Justizwillkür wie z. B. der „Badewannenunfall“, das Ignorieren des BVerfG von Richtern des OLGs Naumburg, der Fall Mollath,
sowie Fehlverhalten von Polizeibeamten.

 

Endlich existiert ein Whistleblowergesetz, es scheint uns aber nicht optimal zu sein.

 

Waffen - werden keinen Frieden schaffen!

Keine Waffen und keinen Technologietransfer in die Türkei! /Link/!
Keine Panzer an Saudi-Arabien /Link/!
Keine Lieferungen von Kriegsgerät in Krisengebiete /Link/!

 

Auch wir, SPD Eulen, haben bereits seit 2010 mehrfach kritisiert:
Der Ankauf von Staatsanleihen durch die EZB ist illegal.
Urteil des Bundesverfassungsgerichts vom 05.05.2020 /Link/

Europaflagge

 

Stau-Stau-Stau-Stau-Stau

Von Nord nach Süd
von Ost nach West
und umgekehrt.
Ganz Deutschland
steht im Stau!

/Link/

Dadurch werden
Kräfte gebunden,
Zeit vergeudet,
die Gesundheit gefährdet.

 

Gesundheits- und umweltschädlich

Abgase, Rauch und Gülle

 

Steuersenkung?

Nein!

Steuerreform unseres sehr komplizierten Steuersystems?
Ja!!

 

Zu früheren Blöcken

hier

 

Mit der SPD auf Tour

„Gemeinsam Mee(h)r erleben“

Jahresprogramm
für 2025 / 26

 

Motto für 2026

Hoffnung verbreiten, Solidarität leben

zu den früheren Mottos

 

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