Verhinderung von Steuerbetrug durch unseren Bundeskanzlerkandidaten Peer Steinbrück

Steuern & Finanzen

Er setzt sich seit Jahren vehement dafür ein, dass Steuerbetrug, Steuerhinterziehung, Geldwäsche und die Beihilfe dazu konsequent verfolgt werden. Hierin ist man sich in unserer Partei einig. So wurde von unserer SPD das von Merkel und Schäuble mit der Schweiz ausgehandelte Steuerabkommen zu Fall gebracht, weil es de facto die illegale Steuerhinterziehung noch nachträglich legalisiert hätte.

Unsere Partei hat sich für den Kauf von Steuer-CDs eingesetzt und die Steuerbehörden der SPD-geführten Bundesländer haben die Steuerkriminalität konsequent bekämpft. Bundesfinanzminister Schäuble und die „Steueroasen“-Bundesländer wie Bayern und Hessen hingegen haben oft das Eintreiben von Steuern - vor allem der hohen Steuern - mit allerlei Tricks zu verhindern gewusst: Sehr wirksam erwies sich dazu die Reduzierung der Steuerfahnder. Peer Steinbrück fordert, dass Banken, wenn sie Beihilfe zur Steuerhinterziehung leisten, dafür haftbar gemacht werden - bis hin zum Entzug der Banklizenz.

Die schwarz-gelbe Regierung hat bisher nichts getan, um Steuerbetrug zu unterbinden. Im Gegenteil, im September vergangenen Jahres nannte Schäuble den Kauf einer Steuer-CD eine „Perversion des Rechtsstaats“. Doch jetzt auf einmal diese Kehrtwende: Schäuble (auch Rösler, FDP) fordert die Weitergabe der Daten der jüngsten Enthüllungen über Steuerbetrug von dem verantwortlichen Journalistennetzwerk ICIJ an die zuständigen Steuerbehörden. Uns ist nicht klar, ob die Finanzbehörden dann die Steuern wirklich einfordern oder vielmehr die Steuerbetrüger (vermutlich schwarz-gelbe Klientel) schützen sollen und/oder ob es sich dabei um Wahlkampfgetöse handelt.

Vieles kann man nicht allein durchsetzen, es muss in Zusammenarbeit mit anderen Ländern geschehen, zunächst einmal mit den Ländern der europäischen Union (EU). Deshalb ist es folgerichtig, dass sich Peer Steinbrück mit dem französischen Präsidenten François Hollande in Paris zu einem intensiven Gespräch traf. Beide sind sich einig, dass es stärkerer Anstrengungen bedarf, um Steuerhinterziehung zu ahnden. Ähnlich wie damals Bundeskanzler Gerhard Schröder (SPD) nach der Regierung Kohl (CDU) einen heruntergewirtschafteten Staat übernommen hat, so hat François Hollande in Frankreich ein schweres Erbe von den konservativen Vorgängern Chirac und Sarkozy angetreten. Sollte es im Herbst 2013 bei uns zu einem Machtwechsel kommen, wird Peer Steinbrück und unsere Partei ein inzwischen von der Bundeskanzlerin Merkel abgewirtschaftetes Deutschland wieder auf einen guten und sozial gerechten Kurs bringen müssen und das kostet Geld. Deshalb sind wir überzeugt davon, dass François Hollande und Peer Steinbrück gut zusammen arbeiten werden. Denn beide Länder (und hoffentlich auch alle übrigen EU-Staaten) brauchen jede Steuereinnahme und werden sich dafür einsetzen, dass die Steueroasen stillgelegt, Steuerschlupflöcher geschlossen werden und Missmanagement in den Banken unterbunden wird oder zumindest die Verantwortlichen zur Rechenschaft gezogen werden. Wenn das gelingt - und nur eine starke SPD kann das schaffen -, wird man allmählich die Staatsverschuldung in den EU-Ländern (und die „Rettungsschirme“ und „Geldflut“ der EZB) wieder zurückfahren können, ohne mit einer rigiden Haushaltspolitik die Wirtschaft abzuwürgen und ohne immer mehr Menschen zu Gunsten Reicher in die Armut zu treiben.

Aufgaben gibt es europaweit genug: Schaffung von Arbeitsplätzen vor allem für junge Menschen, Aufgaben im Bereich Bildung und Erziehung und nicht zuletzt Ausbau und Sanierung der Infrastruktur.

Quellen: SPD /Link1/, Vorwärts /Link2/
09.04.2013 gmr

10.04.2013: Wir empfehlen auch den Frontal21-Beitrag zu lesen /Link/.

 
 

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Informationsfreiheit
muss bestehen bleiben

 

„ZDF-Sommerinterview mit Frank-Walter Steinmeier“

Hört genau hin,
unser Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier hat einiges zurechtgerückt. /Link/
Und hier könnt Ihr es nachlesen:
/Link/

 

Interview der Woche

im Deutschlandfunk (Dlf) mit
SPD-Fraktionschef Matthias Miersch
/Link/

 

Anne Brorhilker,

ehemalige Oberstaatsanwältin, schätzt, dass Deutschland wegen Steuerhinterziehung rund 100 Milliarden Euro pro Jahr entgehen. Der Finanzdienstleistungssektor scheint einen so gewaltigen Einfluss zu haben, dass die staatliche Aufsicht u. E. Aufklärung von Steuerhinterziehung großer Summen behindert.

Deutschlandfunk: „Interview der Woche“ Sonntag, 22.03.26 ab 11:05 Uhr /Link/

Der Verein Finanzwende setzt sich „für faire, stabile und nachhaltige Finanzmärkte ein.“ /Link/.

 

Umsetzen der Istanbul-Konvention - Jetzt!

In der Istanbul-Konvention verpflichten sich Staaten, geschlechtsspezifische Gewalt. die sich gegen Mädchen und Frauen richtet, zu bekämpfen und zu ahnden. Wie viel Gewalt und wie viele Femizide an Mädchen und Frauen müssen noch in Deutschland geschehen, bis auch unsere Regierung die Istanbul-Konvention endlich umsetzt?

 

Das war kein Aprilscherz,

als am 1. April 2025 fünf bewaffnete Polizisten das Haus der Familie des SPD-Ortsvereinsvorsitzenden in Menden (Sauerland, NRW) durchsuchten.
„Der rechtswidrige [Durchsuchungs-]Beschluss kam vom Amtsgericht Arnsberg.“ „Die Direktorin ist die Ehefrau des Bundeskanzlers, Charlotte Merz.“ (CDU) /Link/.
Ausschüsse dazu im Landtag NRW /Link/

Eine weitere rechtswidrige Hausdurchsuchung? /Link/ Ja, es war so! /Link/

/Link/

 

75 Jahre Grundgesetz

„Am 23. Mai 1949 [fand] in der Aula der Pädagogischen Akademie [in Bonn] in feierlichem Rahmen die Unterzeichnung und Verkündung des Grundgesetzes statt.“ /Link/

Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier /Link/

 

Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier mahnt

in einem Interview mit der SZ an, dass wenn „die Glaubwürdigkeit einer Regierung sinkt, hängt das auch damit zusammen, dass Entscheidungen nicht ausreichend kommuniziert oder akzeptiert worden sind oder von internem Streit, der nach außen dringt, überlagert werden.“
Zum Interview: /Link/, s. auch /Link/.

 

Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier

Vor 175 Jahren trat die Deutsche Nationalversammlung in der Paulskirche zu Frankfurt a. M. zusammen. Es war am 18.Mai 1848 in einer Zeit kriegerischer Auseinandersetzungen.

Zur Rede des Bundespräsidenten: /Link/

 

Missstände bei der Polizei und Justiz

Justizwillkür wie z. B. der „Badewannenunfall“, das Ignorieren des BVerfG von Richtern des OLGs Naumburg, der Fall Mollath,
sowie Fehlverhalten von Polizeibeamten.

 

Endlich existiert ein Whistleblowergesetz, es scheint uns aber nicht optimal zu sein.

 

Waffen - werden keinen Frieden schaffen!

Keine Waffen und keinen Technologietransfer in die Türkei! /Link/!
Keine Panzer an Saudi-Arabien /Link/!
Keine Lieferungen von Kriegsgerät in Krisengebiete /Link/!

 

Auch wir, SPD Eulen, haben bereits seit 2010 mehrfach kritisiert:
Der Ankauf von Staatsanleihen durch die EZB ist illegal.
Urteil des Bundesverfassungsgerichts vom 05.05.2020 /Link/

Europaflagge

 

Stau-Stau-Stau-Stau-Stau

Von Nord nach Süd
von Ost nach West
und umgekehrt.
Ganz Deutschland
steht im Stau!

/Link/

Dadurch werden
Kräfte gebunden,
Zeit vergeudet,
die Gesundheit gefährdet.

 

Gesundheits- und umweltschädlich

Abgase, Rauch und Gülle

 

Steuersenkung?

Nein!

Steuerreform unseres sehr komplizierten Steuersystems?
Ja!!

 

Zu früheren Blöcken

hier

 

Mit der SPD auf Tour

„Gemeinsam Mee(h)r erleben“

Jahresprogramm
für 2025 / 26

 

Motto für 2026

Hoffnung verbreiten, Solidarität leben

zu den früheren Mottos

 

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