Wege in die Zukunft (Teil 2b)

Bundespolitik

Digitalzeitalter (Forts.)

 

Kompakt:

  • Von Online-Banking mittels mTAN wird abgeraten.
  • Cybermobbing ist konsequent nachzugehen.
  • Mit Bewertungen im Netz wird auch Missbrauch getrieben, der bekämpft werden müsste.
  • Unseriöse Geschäfte im Internet stellen u. E. Betrug dar und sollten strafrechtlich verfolgt werden.
  • Das Fotografieren oder Kopieren fremder Ausweise sollte verboten werden. Identitätsdiebstahl ist strafrechtlich zu verfolgen.
  • Nachgeahmte oder Internetseiten mit irreführendem Namen sollten unzulässig sein.
  • Die Justiz muss Straftaten im Netz stärker aufklären und ahnden.
  • Whistleblower sind zu schützen.
  • Der Entzug der Gemeinnützigkeit von Vereinen - nur weil sie politisch unerwünscht sind - sollte nicht möglich sein.

 

Online-Banking mit Smartphone
Es wird dringend davon abgeraten, Online-Banking mittels mTAN auf Smartphones durchzuführen, weil dieses Verfahren zu unsicher ist /Link/.

Cybermobbing
Cybermobbing beschreibt das absichtliche Bedrohen, Belästigen oder Beleidigen einer Person über das Internet. Meist agieren die Täter anonym, sodass die Opfer nicht nachvollziehen können, von wem sie belästigt werden“ /Link/. Cybermobbing kann gerade für Jugendliche so zerstörerisch sein, dass es sogar bis zum Selbstmord führen kann. Bei ersten Anzeichen von Cybermobbing muss dem daher von Eltern und Erziehern entschieden nachgegangen werden. Nicht der Gemobbte, sondern der Mobbende ist in letzter Konsequenz z. B. von der Schule zu weisen oder aus dem Elternhaus zu nehmen, wenn die Eltern dem keinen Einhalt bieten oder bieten können. Für Weiteres wird auf Infos im Netz verwiesen, z. B. auf folgenden /Link/. In der Literatur findet man auch Informatives zu diesem Thema.

Bewertungen im Netz
Es gibt viele Internetseiten, auf denen Waren, Geschäftsleute und Dienstleistungen (z. B. Gaststätten / Hotels, Ärzte, Reisen) bewertet werden können. Leider gibt es hierbei aber auch viel Missbrauch. Es wäre sicher übertrieben, deshalb solche Bewertungsmöglichkeiten zu verbieten. Da u. E. jedoch die Rechtsprechung hier ähnlich - wie im Fall Künast beschrieben - fehlerhaft ist, sollten auch hier klare Regeln bestehen. So stellte jemand z. B. eine schlechte, objektiv falsche Bewertung ein, weil sich der Betreffende über einen Arzt geärgert hatte. Jemand anders verlangt von Gaststätten „Lösegeld“, sonst würde er auf verschiedenen Internetseiten eine schlechte Bewertung über sie einstellen. Das ist u. E. Erpressung, dem auf Antrag ein Gericht nachzugehen hätte Link/.
Oder, ein Händler kauft gute Bewertungen bei darauf spezialisierten Internetfirmen ein oder schreibt sich selbst eine gute Bewertung, die eine andere Person dann einstellt. Gesetzliche Vorgaben könnten sein: Bewertungen über ein Produkt, eine Dienstleistung oder eine Person dürfen erst dann veröffentlicht werden, wenn genügend Bewertungen, z. B. 10 Stück, in einem Jahr vorliegen. Der Bewertete muss evtl. die Möglichkeit einer Gegendarstellung in der betreffenden Seite haben, ohne dass der Seitenbetreiber seine Macht ausnutzen darf, den Betroffenen zu mobben (z. B. mit Aufkündigen der Geschäftsbeziehungen). Selbstverständlich ist, dass der Seitenbetreiber sich vor maschinellen Bewertungen schützen können muss. Evtl. müssen alle Bewertungen in einem nicht öffentlichen Pool gesammelt werden, um „schwarze Schafe“ herauszufiltern. Bewertungen spielen eine wichtige Rolle bei Entscheidungen von Kunden, deshalb sollten Politiker das Bewertungssystem besser regeln, zumal manche Seitenbetreiber kein Interesse daran haben, da genauer hinzusehen.

Verbot unseriöser Geschäfte
Der Abschluss eines Geschäftes im Internet sollte auch für den unbedarften Nutzer eindeutig sein, wie das bei seriösen Internetanbietern auch der Fall ist. Alles andere ist als Betrug oder Betrugsversuch zu werten und zu bestrafen.

Banken sollten verpflichtet werden, die Identität Ihrer Kunden zweifelsfrei festzustellen (sollte auch für alle Internet-Geschäfte und -Dienstleistungen gelten). Personalausweis über Internet allein sollte nicht ausreichend sein, weil dadurch Tür und Tor für Betrügereien geöffnet werden. Identitätsdiebstahl /Link/ und auch der Versuch sollten strafbar sein. Wir fordern, dass jeder, der das Erstellen einer Fotokopie oder einer Fotografie eines Personalausweises oder anderer Ausweise auch über das Internet fordert oder nutzt, bestraft wird. Alle, die durch den Missbrauch der Ausweiskopie einen Nutzen haben, haften gemeinsam für Schäden, die dem Ausweisinhaber entstanden sind. Diese Regelung sollte ab sofort solange gelten, bis eine gute Gesetzgebung dazu gefunden ist.

Falsche Internetauftritte, allgemeine Kriminalität im Netz
Das Anbieten einer gefälschten bzw. nachgeahmten Seite (im In- oder Ausland) ist mit Freiheitsstrafe zu ahnden.
Im Teil 2a fordern wir bereits, dass Namen von Internetseiten, die abgemeldet wurden, mindestens für drei Jahre gesperrt werden müssen. Bei irreführenden Namen für Internetseiten sollte die Löschung oder Umbenennung auf Antrag kurzfristig möglich sein. Während eines Rechtstreits darüber sollte die betreffende Internetseite auch von Gericht stillgelegt werden können. Z. B. darf eine Seite „fdp-xxxx“ nur für die Partei FDP genutzt werden und nicht zum Verkauf von gefälschten Markenartikeln /Link/. Es liegt schon Jahre zurück, da wurde die Internetseite einer Schule in Mittelfranken ab- oder umgemeldet, der (bisherige) Name wurde dann von Südamerika aus für irreführende Zwecke benutzt, bis diesem Einhalt geboten werden konnte.
Überhaupt könnte man über die Pflicht, Klarnamen auch für E-Mail-Adressen zu verwenden, nachdenken. Vielleicht hätte das eine abschreckende Wirkung auf einige, sich im Netz zu äußern oder ein weniger rüder sogar höflicher Umgangston miteinander würde dadurch gefördert.

Es wäre u. E. fatal, wenn die Polizei im Internet Straftaten aufklärt und dann Staatsanwaltschaften oder Gerichte diese nicht oder nur widerwillig und ungenügend verfolgen. In der Rechtsprechung muss daher diesbezüglich ein Umdenken stattfinden. Straftaten im Internet werden im Allgemeinen mit hoher krimineller Energie durchgeführt. Hierbei sind alle Vorgänge im Internet als Straftat zu werten, die darauf gerichtet sind, ohne ausdrückliche Einwilligung des Betroffenen diesem ein (finanzieller) Verlust oder Nachteil entsteht. Darunter fallen Abofallen, Einkäufe bei unseriösen Onlinehändlern und Vertragsabschlüsse durch unbefugte Dritte, die fremde Nutzerdaten einsetzen. Sie sind mit schwerem Raub und vorsätzlicher Körperverletzung vergleichbar und sollten mit hohem Einsatz aufgeklärt und mit hohen Freiheitsstrafen geahndet werden. Es versteht sich von selbst, dass alle so erworbenen Gewinne eingezogen werden und die Geschädigten von den Straftätern - soweit wie möglich - entschädigt werden. Das Internet ist leider auch ein Tummelplatz für Kriminelle aller Art geworden. Dies muss der Staat eindämmen, da die Menschen immer mehr ihre Dinge über das Internet regeln sollen und auch wollen. Gerade die Corona-Pandemie zeigt, wie nützlich es sein könnte, wenn möglichst viele Arbeitsleistungen, Dienstleistungen und Einkäufe über das Internet geregelt werden könnten. Das geht aber nur, wenn das Netz besser ausgebaut wird und Kriminelle im Netz „in Schach gehalten“ werden.

Die Widerspruchsfrist von 14 Tagen für Geschäfte im Internet sollte nicht vertraglich ausgeschlossen werden können und sollte erst ab erbrachter Leistung beginnen. Wurde begonnen, die Leistung zu erbringen, steht dem Leistungserbringer für diesen Zeitraum ein angemessenes Entgelt zu. Bei einem Download kann der Leistungserbringer für diesen Fall eine schriftliche Erklärung verlangen, dass das Download gelöscht und nicht weitergegeben wurde.

Wir hoffen, dass allgemein akzeptiert ist, dass das Postgeheimnis auch für E-Mails gilt.

Entzug der Gemeinnützigkeit für politisch unerwünschte Vereine sollte nicht möglich sein, so lange Vereine auf die Einhaltung der Gesetze achten und ohne finanziellen Gewinn arbeiten. Tolerierte Gesetzesverstöße („ziviler Ungehorsam“) könnten aufgelistet werden (z. B. Waldbesetzungen, Beobachten bzw. Recherchieren von Gesetzesverstößen durch Firmen, wie Missachten von Hygienevorschriften bei Lebensmitteln, Tierquälerei von „Nutztieren“, Korruption). Wir haben den Verdacht, dass insbesondere die Unions-Parteien den Entzug der Gemeinnützigkeit nutzen wollen, ihnen missliebige Vereine „klein zu halten“.

Schutz von Whistleblowern - Seit Jahren fordern auch wir das bereits.
Nutzt auf unserer Homepage „Suchen“: Whistleblower.

Urheberrechtschutz von 70 und mehr Jahren /Link/ ist u. E. erheblich zu lang, bei Patenten hingegen sind es im Allgemeinen nur 20 Jahre /Link/.
22.03.2020 r

 

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MalenterInnen sind bestürzt,

ein gutintegrierter Iraker (19 J.) wurde aus Bad Malente am 18. Mai 2026 von München aus „abgeschoben“.
Er hinterlässt eine große Lücke in der Seniorenresidenz, wo er bis dato tätig war. Bewohner sowie die Leitung des Hauses fassen es kaum /Link/ und hier.

Die Zuwanderungsbehörde behauptet ohne Begründung: Die Integration sei nicht gelungen.
Die, die ihn kannten, widersprechen dieser Darstellung. Quelle: OHA, 29. Mai 2026, Seite 15

/Link, PDF/

 

Interview der Woche

im Deutschlandfunk (Dlf) mit
SPD-Fraktionschef Matthias Miersch
/Link/

 

Anne Brorhilker,

ehemalige Oberstaatsanwältin, schätzt, dass Deutschland wegen Steuerhinterziehung rund 100 Milliarden Euro pro Jahr entgehen. Der Finanzdienstleistungssektor scheint einen so gewaltigen Einfluss zu haben, dass die staatliche Aufsicht u. E. Aufklärung von Steuerhinterziehung großer Summen behindert.

Deutschlandfunk: „Interview der Woche“ Sonntag, 22.03.26 ab 11:05 Uhr /Link/

 

Umsetzen der Istanbul-Konvention - Jetzt!

In der Istanbul-Konvention verpflichten sich Staaten, geschlechtsspezifische Gewalt. die sich gegen Mädchen und Frauen richtet, zu bekämpfen und zu ahnden. Wie viel Gewalt und wie viele Femizide an Mädchen und Frauen müssen noch in Deutschland geschehen, bis auch unsere Regierung die Istanbul-Konvention endlich umsetzt?

 

Das war kein Aprilscherz,

als am 1. April 2025 fünf bewaffnete Polizisten das Haus der Familie des SPD-Ortsvereinsvorsitzenden in Menden (Sauerland, NRW) durchsuchten.
Der rechtswidrige [Durchsuchungs-]Beschluss kam vom Amtsgericht Arnsberg.“ „Die Direktorin ist die Ehefrau des Bundeskanzlers, Charlotte Merz.“ (CDU) /Link/.
Ausschüsse dazu im Landtag NRW /Link/

Eine weitere rechtswidrige Hausdurchsuchung? /Link/ Ja, es war so! /Link/

/Link/

 

75 Jahre Grundgesetz

„Am 23. Mai 1949 [fand] in der Aula der Pädagogischen Akademie [in Bonn] in feierlichem Rahmen die Unterzeichnung und Verkündung des Grundgesetzes statt.“ /Link/

Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier /Link/

 

Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier mahnt

in einem Interview mit der SZ an, dass wenn „die Glaubwürdigkeit einer Regierung sinkt, hängt das auch damit zusammen, dass Entscheidungen nicht ausreichend kommuniziert oder akzeptiert worden sind oder von internem Streit, der nach außen dringt, überlagert werden.“
Zum Interview: /Link/, s. auch /Link/.

 

Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier

Vor 175 Jahren trat die Deutsche Nationalversammlung in der Paulskirche zu Frankfurt a. M. zusammen. Es war am 18.Mai 1848 in einer Zeit kriegerischer Auseinandersetzungen.

Zur Rede des Bundespräsidenten: /Link/

 

Missstände bei der Polizei und Justiz

Justizwillkür wie z. B. der „Badewannenunfall“, das Ignorieren des BVerfG von Richtern des OLGs Naumburg, der Fall Mollath,
sowie Fehlverhalten von Polizeibeamten.

 

Endlich existiert ein Whistleblowergesetz, es scheint uns aber nicht optimal zu sein.

 

Waffen - werden keinen Frieden schaffen!

Keine Waffen und keinen Technologietransfer in die Türkei! /Link/!
Keine Panzer an Saudi-Arabien /Link/!
Keine Lieferungen von Kriegsgerät in Krisengebiete /Link/!

 

Auch wir, SPD Eulen, haben bereits seit 2010 mehrfach kritisiert:
Der Ankauf von Staatsanleihen durch die EZB ist illegal.
Urteil des Bundesverfassungsgerichts vom 05.05.2020 /Link/

Europaflagge

 

Stau-Stau-Stau-Stau-Stau

Von Nord nach Süd
von Ost nach West
und umgekehrt.
Ganz Deutschland
steht im Stau!

/Link/

Dadurch werden
Kräfte gebunden,
Zeit vergeudet,
die Gesundheit gefährdet.

 

Gesundheits- und umweltschädlich

Abgase, Rauch und Gülle

 

Steuersenkung?

Nein!

Steuerreform unseres sehr komplizierten Steuersystems?
Ja!!

 

Zu früheren Blöcken

hier

 

Mit der SPD auf Tour

„Gemeinsam Mee(h)r erleben“

Jahresprogramm
für 2025 / 26

 

Motto für 2026

Hoffnung verbreiten, Solidarität leben

zu den früheren Mottos

 

WebsoziInfo-News

23.06.2026 19:06 Dagmar Schmidt zu den Empfehlungen der Rentenkommission
Reform muss zu spürbaren Verbesserungen gegenüber dem Status quo führen Der Abschlussbericht der Rentenkommission ist eine gute Grundlage für eine umfassende Reform, die wir jetzt gründlich beraten und dann auf den Weg bringen wollen. „Die Kommission hatte die Aufgabe, Vorschläge zu entwickeln, wie insbesondere Menschen mit kleinen und mittleren Einkommen ihren Lebensstandard im Alter sichern… Dagmar Schmidt zu den Empfehlungen der Rentenkommission weiterlesen

20.06.2026 12:14 Gabriela Heinrich zum Weltflüchtlingstag
117 Millionen Menschen auf der Flucht Gabriela Heinrich, menschenrechtspolitische Sprecherin: Am 20. Juni, dem Weltflüchtlingstag der Vereinten Nationen, wird daran erinnert, dass Millionen Menschen gezwungenermaßen ihre Heimat verlassen mussten. Hinter den Zahlen stehen persönliche Geschichten und individuelle Schicksale. „Aktuell sind weltweit über 117 Millionen Menschen auf der Flucht, darunter viele Kinder, oftmals ohne die Begleitung… Gabriela Heinrich zum Weltflüchtlingstag weiterlesen

18.06.2026 12:25 „Fatales Signal an Kommunen und Verbraucher:innen“
Rechte Mehrheit im EU-Parlament stellt Vereinbarung für sauberes Wasser infrage Das Europäische Parlament hat heute eine Resolution zur Umsetzung der Kommunalabwasserrichtlinie (KARL) verabschiedet. Die in der vergangenen Legislatur beschlossene Vereinbarung zur Verbesserung der Wasserqualität sieht Vorschriften für eine durch Unternehmen gestützte Finanzierung der sogenannten 4. Reinigungsstufe vor. An dieser finanziellen Großaufgabe sollen vor allem Kosmetik-… „Fatales Signal an Kommunen und Verbraucher:innen“ weiterlesen

18.06.2026 12:16 Annika Klose zum Arbeitszeitgesetz
Arbeitszeitgesetz: Flexibilisierung ist keine Einbahnstraße Im Koalitionsvertrag ist festgehalten, dass die neue Arbeitszeitregelung keine Ausweitung der Arbeitszeit gegen den Willen der Beschäftigten sein darf, so Annika Klose. „Wir haben im Koalitionsvertrag explizit vereinbart, dass eine solche Reform auch und gerade im Sinne der Vereinbarkeit von Familie und Beruf ausgestaltet werden muss. Dass es also auch… Annika Klose zum Arbeitszeitgesetz weiterlesen

18.06.2026 11:18 Gabriela Heinrich zum Internationalen Tag gegen Hetze
Zum Internationalen Tag gegen Hetze: Hassrede bekämpfen, Zusammenhalt stärken Gabriela Heinrich, menschenrechtspolitische Sprecherin: Seit fünf Jahren rufen die Vereinten Nationen jeweils am 18. Juni den Internationalen Tag der Bekämpfung von Hetze aus. Sie machen so auf die wachsende Verbreitung von Hassrede aufmerksam und weisen auf Maßnahmen hin, Hassrede zu bekämpfen und den gegenseitigen Respekt zu… Gabriela Heinrich zum Internationalen Tag gegen Hetze weiterlesen

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