Auf ihrem Parteitag in Berlin am 11.01.2025 hat die SPD ihr Regierungsprogramm für die Bundestagswahl am 23.02.2025 beschlossen: /Link/. Zum Unterschied des CDU/CSU- und des SPD-Wahlprogramms in Sachen „Steuern“ siehe: /Link/.
Am 09. Juni 2024 werden in Deutschland die Abgeordneten für das Europäische Parlament gewählt. Insgesamt gibt es 720 Sitze, davon erhält Deutschland 96 Sitze. Jede Partei kann dazu eine Liste ihrer Kandidaten aufstellen. Auch Einzelpersonen können sich wählen lassen. Die Wähler und die Wählerinnen dürfen je nur eine Liste (oder eine Einzelperson) ankreuzen.
Die gewählten Abgeordneten wählen eine Präsidentin oder einen Präsidenten für das Parlament.
Außerdem schlägt der Europäische Rat /Link/ eine Person als Präsidentin oder Präsident der Europäischen Kommission vor. Falls das Europäische Parlament dieser Person mehrheitlich zustimmt, ist sie als Präsidentin oder Präsident gewählt. Wenn das Parlament nicht zustimmt, muss die Prozedur mit einer anderen Person wiederholt werden. /Link1/, /Link2/
Aus Sicht der SPD-Eulen ist dieses Verfahren nicht sonderlich demokratisch, weil praktisch jeder Regierungschef eines EU-Land im Europäischen Rat die Wahl einer ihm missliebigen Person verhindern kann. So wurde schließlich 2019 die ehemalige Verteidigungsministerin Von der Leyen von Gnaden des ungarischen Ministerpräsidenten Viktor Orban Kommissionspräsidentin.
Unsere Spitzenkandidatin ist Katarina Barley. Sie wird die EU energisch gegen rechte Strömungen und autoritär regierendenden Regierungschefs wie z. Z. Ungarns Ministerpräsident Viktor Orban verteidigen /Link1/, /Link2/.
Unsere SPD-Kandidatinnen und Kandidaten für die Europawahl 2024
Verwendete Abkürzungen für die Bundesländer:
BW=Baden-Württemberg, BY=Bayern, BE=Berlin, BB=Brandenburg, HB=Bremen, HH=Hamburg, HE=Hessen, MV=Mecklenburg-Vorpommern, NI=Niedersachsen, NW=Nordrhein-Westfalen, RP=Rheinland-Pfalz, SL=Saarland, SN=Sachsen, ST=Sachsen-Anhalt, SH=Schleswig-Holstein, TH=Thüringen
| Nr. | Kandidat (AB) | Ersatzkand. (AB) |
| 1 | Dr. Katarina Barley (RP) | Michelle Müntefering (NW) |
| 2 | Jens Geier (NW) | Ingo Wagner (NW) |
| 3 | Maria Noichl (BY) | Maria Deingruber (BY) |
| 4 | Bernd Lange (NI) | Maximilian Schmidt (NI) |
| 5 | Birgit Sippel (NW) | Johanna Holtrup (NW) |
| 6 | René Repasi (BW) | Steffen Reik (BW) |
| 7 | Gaby Bischoff (BE) | Hannah Katharina Elten (BE) |
| 8 | Dr. Udo Bullmann (HE) | Philipp Türmer (HE) |
| 9 | Delara Burkhardt (SH) | Christiane Buhl (SH) |
| 10 | Matthias Ecke (SN) | Johannes Kropp (SN) |
| 11 | Sabrina Repp (MV) | Silke-Maria Preßentin (MV) |
| 12 | Tiemo Wölken (NI) | Hannes Langer (NI) |
| 13 | Vivien Costanzo (BW) | Roberta Walser (BW) |
| 14 | Tobias Cremer (NW) | Gilbert Wamba (NW) |
| 15 | Claudia Walther (NW) | Yasmin Zair (NW) |
| 16 | Thomas Rudner (BY) | Simon Grajer (BY) |
2019 wurden 16 SPD-Kandidaten ins Europarlament gewählt.
| 17 | Martina Werner (HE) | Adriana Reitz (HE) |
| 18 | Christian Petry (SL) | Joshua Dirks (SL) |
| 19 | Laura Frick (HH) | Irene Appiah (HH) |
| 20 | Karsten Lucke (RP) | Nils Böffgen (RP) |
| 21 | Marie Glißmann (BB) | Alisa Trojansky (BB) |
| 22 | Matthias Dornhuber (BY) | Anil Altun (BY) |
| 23 | Maria Harutyunyan (RP) | Beatrice Wiesner (RP) |
| 24 | Ingo Stucke (NW) | Steffen Löhr (NW) |
| 25 | Manon Luther (NI) | Annett Eine (NI) |
| 26 | Moritz Kalthoff (TH) | Levi Schlegtendal (TH) |
| 27 | Annika Barlach (HB) | Lizza Besecke (HB) |
| 28 | Thomas Rieke (ST) | Lukas Kiehne (ST) |
| 29 | Anna Kristina Schönbach (HE) | Mona Akrami (HE) |
| 30 | Prof. Dr. Steffen Reik (BW) | Jeremy Tietz (BW) |
Für alle 96 SPD-Kandidaten und -Kandidatinnen (ohne Angabe der Bundesländer) siehe /Link, pdf 39 KB/.
Stand 16.02.2024
rgb(120, 120, 80)
rgb(80, 150, 40)
rgb(80, 120, 120)
Hallo Frau Kramp-Karrenbauer
wir gehören - wie Sie leicht erkennen können - zu den Sozialdemokraten und haben manchmal gute Ideen. So hätten wir auch einen Vorschlag für Sie und Ihre gespaltene CDU, damit die Regierungs-Koalition endlich in Ruhe zum Wohle unserer Nation bis zum Ende der Legislaturperiode weiterarbeiten kann.
Sie wollen oder müssen Ihren unterlegenen Parteifreund, Herrn Merz, in der Regierung unterbringen, na, wo ist da das Problem?
Herr Merz, als Wirtschaftskoryphäe, wird sicher in der Lage sein,
- die langen Staus auf unseren Autobahnen und Bundesstraßen aufzulösen,
- Funklöcher, Löcher im Straßenbelag und auch in den Kassen zu stopfen,
- den Gestank aus den Motoren einzudämmen,
- Verkehrsgroßbaustellen wie z. B. FlughafenBE/BB und Stuttgart21 zu beenden.
- Und beginnen könnte er mit einem kleinen Projekt, nämlich mit dem ehemaligen D-Zug-Bahnhof Brilon-Wald, der als früherer Verkehrsknoten Südostwestfalens so heruntergekommen ist - ein Trauerspiel.
Wenn er das geschafft hat, könnte er sich auch noch für „Bauen“ und „Heimat“ einsetzen.
Das wäre alles ganz einfach: Herr Merz bräuchte nur seinen Hauptwohnsitz beispielsweise an den Tegernsee zu verlegen.
28.12.2018 mja
| j | AW | W | SumW | SumR |
| 1 | 55575 | 4425 | 4425 | 150 |
| 2 | 51300 | 4275 | 8700 | 450 |
| 3 | 47175 | 4125 | 12825 | 900 |
| 4 | 43200 | 3975 | 16800 | 1500 |
| 5 | 39375 | 3825 | 20625 | 2250 |
| 6 | 35700 | 3675 | 24300 | 3150 |
| 7 | 32175 | 3525 | 27825 | 4200 |
| 8 | 28800 | 3375 | 31200 | 5400 |
| 9 | 25575 | 3225 | 34425 | 6750 |
| 10 | 22500 | 3075 | 37500 | 8250 |
| 11 | 19575 | 2925 | 40425 | 9900 |
| 12 | 16800 | 2775 | 43200 | 11700 |
| 13 | 14175 | 2625 | 45825 | 13650 |
| 14 | 11700 | 2475 | 48300 | 15750 |
| 15 | 9375 | 2325 | 50625 | 18000 |
| 16 | 7200 | 2175 | 52800 | 20400 |
| 17 | 5175 | 2025 | 54825 | 22950 |
| 18 | 3300 | 1875 | 56700 | 25650 |
| 19 | 1575 | 1725 | 58425 | 28500 |
| 20 | 0 | 1575 | 60000 | 31500 |
-----------------------------------------------------------------
Schriften
Wau Waumiau
Was wäre, wenn sie nicht kämen? S-Fam: serif
Was wäre, wenn sie nicht kämen? Times
Was wäre, wenn sie nicht kämen? Times New Roman
Was wäre, wenn sie nicht kämen? Times
Was wäre, wenn sie nicht kämen? S-Fam: sans-serif
Was wäre, wenn sie nicht kämen? Arial
Was wäre, wenn sie nicht kämen? Arial Black
Was wäre, wenn sie nicht kämen? Verdana
Was wäre, wenn sie nicht kämen? Trebuchet MS
Was wäre, wenn sie nicht kämen? S-Fam: monospace
Was wäre, wenn sie nicht kämen? Courier
Was wäre, wenn sie nicht kämen? Courier New
Was wäre, wenn sie nicht kämen? S-Fam: cursive
Was wäre, wenn sie nicht kämen? Apple Chancery
Was wäre, wenn sie nicht kämen? Lucida Calligraphy
Was wäre, wenn sie nicht kämen? Lucida Calligraphy, em
Was wäre, wenn sie nicht kämen? Lucida Calligraphy, cursive
Was wäre, wenn sie nicht kämen? S-Fam: fantasy
Was wäre, wenn sie nicht kämen? Impact
Was wäre, wenn sie nicht kämen? Western
------------------------------------------
| 221 D 34 |
EVP Fraktion der Europäischen Volkspartei (Christdemokraten) 34 CDU/CSU |
| 191 D 27 |
S&D Fraktion der Progressiven Allianz der Sozialdemokraten 27 SPD |
| 70 D 8 |
EKR Europäische Konservative und Reformisten 7 AFD + 1 Familie |
| 67 D 4 |
ALDE Allianz der Liberalen und Demokraten für Europa 1 Freie Wähler + 3 FDP |
| 52 D 8 |
GUE/NGL Vereinte Europäische Linke/Nordische Grüne Linke 7 Die Linke + 1 Tierschutzpartei |
| 50 D 13 |
Grünen/EFA Die Grünen/Freie Europäische Allianz 11 Grüne + 1 Piraten + 1 ÖDP |
| 48 D 0 |
EFDD Europe of freedom and direct democracy |
| 52 D 2 |
Fraktionslos – Mitglieder, die keiner Fraktion angehören 1 Die Partei + 1 NPD |
| 751 D 96 |
Gesamtzahl der Abgeordneten Anzahl der Abgeordneten aus Deutschland |
Herzlich willkommen auf der Homepage der SPD-Eulen!
Auswahl der früheren rechten Blöcke
Volkbegehren gegen Studiengebühren in Bayern
war mit 14,4 % Eintragungen erfolgreich.
Es bleibt abzuwarten, welchen „Eiertanz“ die CSU und ihr Ministerpräsident nun vollführen werden.
- Die Studiengebühr wird zum kommenden Wintersemester abgeschafft. Und „wie aus einem Füllhorn“ wird weiteres Geld ausgeschüttet, im Superwahljahr 2013.
Staatliches Melderegister:
Daten an Adresshändler, Inkassofirmen und andere Unternehmen?
NEIN!
Wir wollen es nicht!!
„Süßstoff der Woche“ Hört! & Lest!
„Homosexuelle werden auch immer langweiliger“ - Im Podcast des Bayern2 (23.02.2013)
Herzliche Glückwünsche,
Barack Obama!
Auch wir wünschen Ihnen weiterhin viel Kraft und Mut auf Ihrem teils steinigen Weg als Präsident.
Präsident Obamas Rede /Link/
Friedensnobelpreis 2012
Am 12. Oktober erging diese Auszeichnung an die EU, weil sie für Frieden und Versöhnung steht /Link/.
Wir freuen uns darüber.
Herzlichen Glückwunsch an alle, da dazu beitragen.
„EEG als ein Strompreistreiber“
Das Bundesverfassungsgericht hat das neue Bundeswahlgesetz der schwarz-gelben Regierung wieder „kippen“ müssen, da es immer noch verfassungswidrig ist (Urteil vom 25.07.2012 /Link/).
Antrittsrede unseres Bundespräsidenten
Joachim Gauck, gehalten am 23.03.2012, nach seiner Vereidigung im Reichstag
Rede (ca. 25 min),
Videodatei, Download (MP4, 362 MB),
Text der Rede: (html), (pdf-Datei)
Unglaublich!! Unverantwortlich!!
EZB kauft weiterhin Staatsanleihen auf.
Sie hat sich eigentlich nur um die Stabilität des Euros zu kümmern!
100 Tage schwarz-gelbes Chaos
„100 Tage Schwarz-Gelb – und Kritik von allen Seiten“
(veröffentlicht am 15. Februar 2010 auf badische-zeitung.de)“
Geht das „Zocken“ weiter?
Helaba,
HSH,
SachsenLB,
WestLB,
…,
BayernLB, in allem
„Spitze“!
Marlene Rupprecht (MdB) zum Tag der Kinderrechte
Pressemitteilung zu Kinderrechte: hier
WAU
frühere Mottos
Motto für 2016
Gemeinsam
sind wir
stark
Motto für 2015
Aufrichtigkeit, Offenheit, Stehvermögen
Motto für 2014
Aufmerksam
in der Gegenwart leben und
gegen die Vergesslichkeit und
das Vergessen mitwirken.
Motto für 2013
Wahrhaftigkeit
Treue
Entfaltung
Weisheit
Heiterkeit
Motto für 2012
Offenheit
Ehrlichkeit
Menschlichkeit
Rücksichtnahme
Zuversicht
Motto für 2011
erkennen
benennen
fair handeln
Motto für 2010
"Nobody is perfect!"
„Ehrlich währt am längsten“
#004B9B
rgb(000, 075, 155)
(000, 000, 255)
(000, 255, 000)
(255, 000, 000)
purple
lime
green
olive
yellow
aqua
teal
blue
navy
gray
red
fuchsia
maroon
orange
silver
Bitte geht am Sonntag zur Bundestagswahl!
So nicht Frau Bundeskanzlerin!
Die SPD muss ertragen, wenn ihr oder ihren Spitzenpolitikern andere Parteien im Wahlkampf wirkliche und vermeintliche Fehler vorwerfen. Die SPD wirft z. B. auch Bundeskanzlerin Merkel vor, dass sie im Jahr 2010 den Europavertrag - ohne das Parlament vorher zu fragen - gebrochen hat. In diesem Vertrag war vereinbart, dass jedes Euroland für seine Wirtschaftspolitik selbst verantwortlich ist. Die Folge dieses Vertragsbruches ist, dass Deutschland nun für einen wesentlichen Teil der Schulden von Banken der Euroländer gerade zu stehen hat und dass das Geld der Bürger bzw. Sparer in Deutschland ohne Kompensation entwertet wird. Damit wird den Menschen ihre private Altersvorsorge schleichend vom Staat entwendet.
Es ist aber von Frau Dr. Merkel ein Schlag unter die Gürtellinie, die SPD als unzuverlässig zu bezeichnen und - wider besseres Wissen - vor dem Schreckgespenst einer „rot-rot-grünen Regierung“ zu warnen. Die SPD wird in der bevorstehenden Legislaturperiode nicht mit den Linken zusammengehen. Außerdem hat gerade Peer Steinbrück in entscheidenden Situationen den Europakurs von Bundeskanzlerin Merkel gestützt, um Schäden aus dem Vertragsbruch für das deutsche Volk möglichst klein zu halten und um Solidarität mit den Euro-Ländern zu beweisen. Wir hoffen, dass solche Entgleisungen von Frau Dr. Merkel nicht mehr vorkommen. Stattdessen sollte sie dem Volk klar sagen, wie es mit der Energiewende weitergehen soll, wie gerechte Entlohnung für alle erreicht werden soll und wie die Menschen eine Inflations-gesicherte Altersversorgung aufbauen können.
Viele Genossen haben daher Bedenken vor einer Koalition mit Frau Dr. Merkel als Bundeskanzlerin.
SPD-Eulen
Die SPD ist eine Partei mit langer Tradition und ihre Politiker haben, trotz Widerstände aus den Unionsparteien, zum Wohl der Menschen in unserem Land gute Arbeit geleistet. Trotzdem haben wir (wie auch die Unionsparteien) bei der letzten Wahl viele Stimmen verloren. Die Große Koalition ist damit als unbeliebt abgewählt worden. Deshalb hat unsere Partei beschlossen, in die Opposition zu gehen.
Die Bildung einer Koalition von CDU, CSU, FDP und Grünen („Jamaika“-Koalition) ist „geplatzt“. Eine Minderheitsregierung lehnt Frau Dr. Merkel (CDU) ab. Dann bleiben nur Neuwahlen, teuer und mit ungewissen Ausgang als Option oder wieder eine Große Koalition.
Die Große Koalition wie bisher weiterzuführen, will der überwiegende Teil von uns Genossen nicht.
Vorschlag von uns SPD-Eulen:
Unsere Partei sollte überdenken, ob sie in dieser Situation doch wieder Regierungsverantwortung zum Wohle unseres Landes übernehmen sollte. Für eine mögliche neue Großen Koalition sollten dann u. a. folgende Bedingungen erfüllt werden:
- In dieser Legislaturperiode wird für die ersten beiden Jahre Frau Dr. Merkel (CDU) Bundeskanzlerin und für die beiden folgenden Jahre Martin Schulz (SPD) Bundeskanzler.
- Sollte jemand aus der Regierung wieder - wie es die Bundeskanzlerin schon häufiger getan hatte - versuchen, das Parlament zu übergehen, wird die Koalition beendet.
- Die Einnahmen des Staates sollen nicht für Steuergeschenke vergeudet sondern in die Infrastruktur, Bildung und den sozialen Wohnungsbau investiert werden.
Bahrain
Barbados
Grenada
Guam
Macau
die Marschall-Inseln
die Mongolei
Namibia
Palau
Panama
Samoa
Amerikanisch-Samoa
St. Lucia
Südkorea
Trinidad und Tobago
Tunesien
die Vereinigten Arabischen Emirate
Wir wünschen allen einen
„guten Rutsch“
in ein erfolgreiches, gesundes neues Jahr 2026
================================================
================================================
Nachtrag vom 06.04.2026
Der bayerische Ministerpräsident Söder (CSU) hat plötzlich seine Liebe zur Kernkraft entdeckt. So soll - wenn wir das richtig verstanden haben, - in Bayern
- ein Minikernkraftwerk (SMR)
- eine Transmutationanlage und
- ein Demo-Fusionskraftwerk
gebaut werden.
SMRs
Auch SMRs sind Kernkraftwerke, bei denen genau so hohe Sicherheitsanforderungen gestellt werden müssen wie bei herkömmlichen AKWs. Wir wiederholen: Dazu müsste wieder die Kernindustrie aufgebaut werden, die gerade zurückgebaut wird, abgeschafft durch die CDU/CSU. Kosten und Nutzen für einen Neueinstieg stehen in keinem noch vertretbaren Verhältnis. Wenn eine Fortsetzung der Kernkraft - z. B. zum Erreichen der Klimaziele - gewünscht gewesen wäre, hätte 2019 eine große Inspektion für die damals noch laufenden AKWs erfolgen und neue Brennstäbe bestellt werden müssen. Da die AKWs abgeschrieben waren, wäre die Stromerzeugung billiger gewesen. Aber jetzt ist der Zug nun einmal abgefahren /Link/.
Transmutationsanlage
Der bayerischen Regierung liegt eine „Umsetzungsstudie über eine beschleunigergetriebene Neutronenquelle am Standort eines ehemaligen Kernkraftwerks zwecks Produktion von Krebsmedikamenten, Fernwärme und geothermischer Energie sowie zur Entsorgung hochradioaktiver Abfälle“ der TRANSMUTEX, ein Startup-Unternehmen aus der Schweiz, vor /Link1/, komplette Studie, pdf /Link2/. Die Anlage besteht aus einem Protonenbeschleuniger, einem Target zur Erzeugung von Neutronen und einem unterkritisch ausgelegten Reaktor. Im Prinzip, wie die im Bau befindliche Anlage in Mol/Belgien. Außerdem befinden sich im selben Gebäude die Räume für die Aufarbeitung der bestrahlten Brennstäbe aus dem Reaktor. Es könnte der Eindruck entstehen, dass man die Anlage nur für ca. zwei Milliarden Euro bestellt und erhält und schon ist das Problem der Endlagerung stark reduziert (siehe z. B. /Link/.
Wir sind der Meinung, dass das ein schöner Traum ist.
Mit Transmutation wird die Umwandlung der hochradioaktiven Spaltprodukte in den „abgebrannten“ Brennstäben in weniger radioaktive bzw. nicht so lange strahlende chemische Elemente /Link/ bezeichnet. Ziel ist die Verringerung des radioaktiven Mülls, der in einem Endlager entsorgt werden muss.
Wenn Atome mit schnellen Neutronen beschossen werden, werden diese Atome - je nachdem um was für ein Element es sich dabei handelt - entweder gespalten (wie in einem AKW) oder das Neutron wird eingebaut. Oft strahlt dann das Element und wandelt sich dabei (häufig mehrmals) um. Diese Prozesse sind sehr vielfältig, wurden aber bereits in diversen Forschungseinrichtungen, auch im Ausland, sehr genau erforscht und sind bekannt.
Die Herausforderung besteht jedoch darin, dass in einem verbrauchten Brennstab ein Gemisch von vielen Elementen, sogar von manchen Elementen mehrere Isotope /Link/ vorhanden sind. Wenn auf dieses Gemisch schnelle Neutronen treffen, werden manche Elemente wie gewünscht in ungefährlichere Elemente und andere in noch gefährlichere Elemente umgewandelt. Die Transmutation in einem Reaktor kann nur gelingen, wenn vor und nach jeder Bestrahlung mit Neutronen, das Gemisch der Elemente, die zum Teil hoch radioaktiv sind, in einer Wiederaufbereitungsanlage vor Ort getrennt werden können, was zurzeit großtechnisch teilweise nirgendwo erprobt ist. Unter den Elementen befinden sich auch starke Gammastrahler, deshalb muss die Anlage gut abgeschirmt und die Aufbereitung automatisiert sein.
Schon daran wird u. E. die Transmutationsanlage scheitern.
Für die Umwandlung der Elemente in großem Stil werden sehr viele Neutronen pro Sekunde benötigt, mehr als ein Beschleuniger derzeit liefern kann. Dieses Problem wird dadurch umgangen, dass der Reaktor hart an der Grenze, an der er kritisch wird, betrieben wird, also schon fast wie ein Schneller Brüter /Link/. Der Reaktor muss sicher gekühlt werden (das Unternehmen sieht das positiv: Die Wärme soll verkauft werden) und u. E. zusätzlich mit Bremsstäben abschaltbar sein. Nur das Abschalten des Beschleunigers wird u. E. nicht ausreichen, weil nicht garantiert werden kann, dass der Reaktor, einschließlich des ihn umhüllenden Bleimantels als Target, unter allen Umständen unterkritisch bleibt.
Letztendlich haben das Startup-Unternehmen und der TÜV Nord - meiner Meinung nach - keine Erfahrung mit dem Bau einer Transmutationsanlage.
Es wäre u. E. verheerend, wenn der Bund letztendlich gezwungen wäre, solche bayerischen Alleingänge (finanziell) ausbaden zu müssen. Man könnte prüfen, ob sich Deutschland an dem belgischen MYRRHA-Projekt beteiligen sollte. In Belgien gibt es noch eine Atomforschungsanlage und das Risiko wäre auf Partner verteilt.
Genaueres kann der „Fachstellungnahme“ des Bundesamtes für die Sicherheit der nuklearen Entsorgung (BASE) entnommen werden /Link pdf/.
Fusion
In der Anlage ITER in Cadarache (Südfrankreich) und in der Stellaratoranlage Wendelstein 7-X in Greifswald (Mecklenburg-Vorpommern) wird versucht, in einem Wasserstoff-Plasma solche Bedingungen zu erreichen, dass der Wasserstoff zu Helium fusioniert.
Es bestehen gute Aussichten, dass das in beiden Anlagen gelingen könnte. Zurzeit befindet sich Wendelstein 7-X in einer Wartungsphase und wird voraussichtlich im September 2026 wieder den Experimentierbetrieb aufnehmen /Link1/, /Link2/. Vermutlich wird man anstelle des (leichten) Wasserstoffs, Deuterium oder Tritium zu Helium fusionieren, weil die Bedingungen für die beiden Isotope für eine Fusion günstiger sind.
Für weitere Infos verweisen wir auf unseren Beitrag „Kernfusion“, der trotz seines älteren Datums im Wesentlichen immer noch aktuell ist, außer dass mittlerweile die Erfolgsaussichten größer geworden sind als 2006 (mit diversen Nachträgen bis 2017) von uns angenommen.
Es ist sinnvoll, wenn bereits jetzt erste Planungen für einen Bau des Demonstrationsstellarators „Alpha“, als Nachfolgeanlage von Wendelstein 7-X, durchgeführt werden. Dazu wurde bereits in diesem Jahr eine Rahmenvereinbarung mit dem Startup-Unternehmen Proxima Fusion abgeschlossen /Link/.
In der Forschungsanlage Wendelstein 7-X wird „nur“ geklärt, wie die Fusion dauerhaft aufrechterhalten und wie aus dem Plasma ständig Verunreinigungen und das entstehende Helium entfernt werden kann. Ein wesentlicher Bestandteil sind die Magnete, die das ca. 100 000 000 °C heiße Plasma einschließen, denn an die Wände des Stellarators darf es nicht gelangen.
In der Demonstrationsanlage Alpha soll zukünftig erforscht werden, wie die entstehende Wärme technisch nutzbar gemacht und die Demoanlage dauerhaft mit Wasserstoff (Tritium) versorgt werden kann. Das Tritium soll dann dauerhaft aus dem Lithium in der Reaktorwand durch Kernumwandlung mit den bei der Fusion entstehenden Neutronen erzeugt werden.
Aus unserer Sicht ist es aber riskant, mit dem Bau einer Demonstrationsanlage zu beginnen, bevor nicht nachgewiesen wird, dass Wendelstein 7-X dauerhaft Fusionsenergie liefern könnte, wenn die Wände um das Plasma herum physikalisch-technisch mitspielen würden. Also alle Fragen zum Plasma und zu den Magneten sollten vorher geklärt sein. Im Unterschied zu einer Transmutationsanlage gibt es in Deutschland gute Wissenschaftler und Ingenieure auf dem Gebiet der Fusion, um Schnellschüsse aus der Politik (Lobbyismus) abwehren zu können.
Wir schlagen vor, jetzt schon größere Mengen Niob einzukaufen und zu lagern. Niob ist ein selten vorkommendes Schwermetall und wird für die supraleitenden Magneten gebraucht. Sollte die Nachfrage weltweit plötzlich danach steigen, könnte es knapp und sehr teuer werden.
Einen großen Vorteil sehen wir darin, dass selbst von großen Fusionsanlagen - im Unterschied zu AKWs - bei einer möglichen Beschädigung/Zerstörung nur eine geringe Gefahr ausgeht. Allerdings wäre der finanzielle Schaden immens.
Vielleicht wird man bereuen, die Kühltürme des stillgelegten AKWs Gundremmingen (voreilig) Okt. 2025 gesprengt zu haben /Link/, denn ausreichende Kühlung braucht man für SMRs, Transmutations- und Fusionsanlagen selbstverständlich auch.
Unbedingt jetzt brauchen wir u. E. für Deutschland einschließlich Bayern vermehrt Strom. Dazu benötigen wir sofort Pumpspeicherkraftwerke, Stromleitungen, Endlager und der Ausbau von Photovoltaik und Windkraft, sowie ausreichend Ladestationen für PKWs und LKWs.
06.04.2026 r



