Ergebnisse der Bundestagswahl 2013

Endgültiges Wahlergebnis der Bundestagswahl 2013

61,9 Millionen Wahlberechtigte waren zur Bundestagswahl am 22.09.2013 aufgerufen. Die Wahlbeteiligung betrug 71,5 %.

Als Zweitstimme wurde abgegeben (in [ ] die Veränderung zur letzten Bundestagswahl 2009):

CDU34,1 %[+6,9 %]
SPD25,7 %[+2,7 %]
FDP 4,8 %[-9,8 %]
GRÜNE 8,4 %[-2,3 %]
DIE LINKE 8,6 %[-3,3 %]
CSU 7,4 %[+0,9 %]
PIRATEN 2,2 %[+0,2 %]
AfD 4,7 4,7 %[+4,7 %]
   
Andere 4,0 %[+/- 0 %]

Quelle: /Link/

Die CDU/CSU hat damit zusammen 41,5 % [+7,8 %] der Stimmen in Deutschland. Unsere SPD hat leider nur 2,7 % seit der letzten Bundestagswahl im Jahr 2009 zugelegt, trotz des engagierten Wahlkampfes von Peer Steinbrück.

Neue Sitzverteilung im Bundestag:

CDU255[+61]
SPD193[+47]
FDP --[- 93]
GRÜNE 63[-5]
DIE LINKE 64[-12]
CSU 56[+11]

Im neuen Bundestag sind insgesamt 631 Abgeordnete. Die CDU und CSU haben zusammen 311 Sitze. Damit fehlen der CDU/CSU 5 Sitze für die absolute Mehrheit. Da die FDP im neuen Bundestag nicht mehr vertreten ist, müssen CDU/CSU einen neuen Koalitionspartner suchen. Rein rechnerisch haben SPD, Die Linke und die Grünen zusammen die absolute Mehrheit, aber die SPD hat eine Koalition mit den Linken aus mehreren Gründen ausgeschlossen.

Änderung am 09.10.2013: Es liegt nun das endgültige Wahlergebnis vor. Die SPD hat gegenüber dem vorläufigen Wahlergebnis einen zusätzlichen Sitz erhalten, so dass im Bundestag nun 631 Abgeordnete sind. Alles andere ist unverändert geblieben.

Quelle: /Link/

Im Folgenden eine Auflistung der bekannteren SPD-Politiker, die als Abgeordnete dem neuen Bundestag angehören werden:

Klaus Barthel

Edelgard Bulmahn

Sebastian Edathy
Sebastian Edathy hat am 07.02.2014 sein Bundestagsmandat niedergelegt.

Sigmar Gabriel

Hubertus Heil

Anette Kramme

Prof. Dr. Karl Lauterbach

Michelle Müntefering

Andrea Nahles

Thomas Oppermann

Joachim Poß

Florian Pronold

Ulla Schmidt

Peer Steinbrück

Dr. Frank-Walter Steinmeier

Wolfgang Tiefensee

Ute Vogt

Stefan Zierke

Brigitte Zypries

Die komplette Liste der neuen SPD-Abgeordneten finden Sie h i e r!!
23.09.2013 r




So nicht Frau Bundeskanzlerin!

Die SPD muss ertragen, wenn ihr oder ihren Spitzenpolitikern andere Parteien im Wahlkampf wirkliche und vermeintliche Fehler vorwerfen. Die SPD wirft z. B. auch Bundeskanzlerin Merkel vor, dass sie im Jahr 2010 den Europavertrag - ohne das Parlament vorher zu fragen - gebrochen hat. In diesem Vertrag war vereinbart, dass jedes Euroland für seine Wirtschaftspolitik selbst verantwortlich ist. Die Folge dieses Vertragsbruches ist, dass Deutschland nun für einen wesentlichen Teil der Schulden von Banken der Euroländer gerade zu stehen hat und dass das Geld der Bürger bzw. Sparer in Deutschland ohne Kompensation entwertet wird. Damit wird den Menschen ihre private Altersvorsorge schleichend vom Staat entwendet.
 
Es ist aber von Frau Dr. Merkel ein Schlag unter die Gürtellinie, die SPD als unzuverlässig zu bezeichnen und - wider besseres Wissen - vor dem Schreckgespenst einer „rot-rot-grünen Regierung“ zu warnen. Die SPD wird in der bevorstehenden Legislaturperiode nicht mit den Linken zusammengehen. Außerdem hat gerade Peer Steinbrück in entscheidenden Situationen den Europakurs von Bundeskanzlerin Merkel gestützt, um Schäden aus dem Vertragsbruch für das deutsche Volk möglichst klein zu halten und um Solidarität mit den Euro-Ländern zu beweisen. Wir hoffen, dass solche Entgleisungen von Frau Dr. Merkel nicht mehr vorkommen. Stattdessen sollte sie dem Volk klar sagen, wie es mit der Energiewende weitergehen soll, wie gerechte Entlohnung für alle erreicht werden soll und wie die Menschen eine Inflations-gesicherte Altersversorgung aufbauen können.
 
Viele Genossen haben daher Bedenken vor einer Koalition mit Frau Dr. Merkel als Bundeskanzlerin.
SPD-Eulen



 

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