Klimawandel

(eingestellt am 19.12.2006)
Das Klima auf der Erde verändert sich auch ohne die Einwirkung der Menschen. Ein Zeugnis für längerfristige Klimaänderungen sind z. B. die Eiszeiten. Es gibt auch kurzfristigere Klimaänderungen. So war es Anfang des 15. bis in das 19. Jahrhundert in Deutschland kälter und nasser als heute („ Kleine Eiszeit“ /Link/). Zu einer sehr abrupten Abkühlung der Temperatur auf der Erde kann es auch nach einem großen Vulkanausbruch kommen. Der in die Atmosphäre hochgetragene und von der Luftströmung verteilte Staub verringert dann die Sonneneinstrahlung.

Aus (gruppen-)egoistischen Motiven heraus behaupten nun viele Entscheidungsträger (Politiker, Führungspersonen von Firmen etc.), dass auch die heutigen Wetteränderungen genauso wie früher natürlichen Ursprungs seien und fordern, die Wissenschaftler sollen erst einmal klipp und klar beweisen, dass die festgestellte Erderwärmung von Menschen gemacht sei. Und wenn es im Durchschnitt wirklich etwas wärmer wird, was macht das schon, sagen viele Leute. Und schließlich, wenn schon etwas getan werden muss, dann sollten erst mal die Brasilianer den Regenwald nicht abholzen, er sei schließlich ein hohes Gut für die gesamte Menschheit.
Hinzu kommen die Ausflüchte von einzelnen Ländern. Und außerdem soll in den westlichen Ländern ständig das Bruttosozialprodukt wachsen. Auch in anderen Teilen auf der Erde möchten die Menschen besser leben oder zumindest ausreichend zu essen haben. - Viele in Deutschland wollen, selbst um den Preis eines erhöhten Ausstoßes von CO2, aus der Kernenergie aussteigen, ohne wirklich fundierte Kenntnis, was langfristig schließlich das größere Problem werden kann.

Unbestreitbar ist, dass der CO2-Gehalt der Atmosphäre ab ca. 1800 um ca. 30 % angestiegen ist und vorher lange Zeit konstant war. Das zusätzliche CO2 stammte aus der Verbrennung von Kohle, Öl und Erdgas, ist also von Menschen gemacht. CO2 in der Atmosphäre lässt die Sonnenstrahlen ungehindert auf die Erde durch, die Wärmestrahlung von der Erde in den Weltraum wird aber herabgesetzt. Ergebnis: Die Erde wird wärmer. Es gibt zwar denkbare, natürliche Mechanismen, die diese Entwicklung bremsen könnten (z. B. erhöhte Wolkenbildung, Speicherung von CO2 in erhöhtem Algenwachstum in den Meeren, Speicherung von CO2 im Meereswasser); diese haben jedoch bis heute die Erderwärmung nicht aufhalten können.

Unbestreitbar ist auch, dass der Mensch viel abgeholzt hat. In Deutschland z. B. existieren viele offene landwirtschaftlich genutzte Flächen (sogenannte Agrarwüsten).

Für das menschliche Wohlbefinden ist es in der Tat nicht so entscheidend, ob es im Durchschnitt zwei Grad wärmer ist. Für unsere Erde aber schon:
Taifune oder Hurrikans bilden sich über den Meeren oder auch über dem Land, wenn eine bestimmte Oberflächentemperatur überschritten wird. Aufgrund der Erwärmung und der großen waldfreien Flächen auf dem Land gibt es heute wesentlich mehr Wirbelwinde als früher, selbst in Deutschland treten immer häufiger Windhosen auf.

Die Niederschläge fallen heute heftiger, aber dafür in kürzeren Zeitabschnitten. Folge: Zeiten mit Hochwasser und mit Wassermangel. Selbst in Deutschland wird man sich darauf einstellen müssen, das Wasser zu speichern.

Die Alpen zerbröseln: Durch die Erwärmung und die Sonneneinstrahlung auf die schneefrei gewordenen Berge wandert die Permafrostgrenze in größere Höhen. Dadurch werden ganze Berghänge destabilisiert, was die Gefahr von Bergrutschen erhöht.

Durch die ungleichmäßig fallenden Niederschläge können vermehrt kahle Flächen entstehen, die wiederum die Niederschläge beeinflussen, wie ein Teufelskreis. D. h. das ganze kann sich hochschaukeln.

Unabhängig vom CO2-Problem wurden (und werden) von den Menschen Gase (Methan, FCKW, Distickstoffoxid) freigesetzt, die inzwischen die Ozonschicht erreicht und reduziert haben. Die Ozonschicht wirkt wie ein Filter, der Sonnenlicht durchlässt, aber die schädliche UV-Strahlung der Sonne zurückhält. Heute gelangt viel mehr UV-Strahlung auf die Erde als noch vor Jahren. Die Menschen können zwar aufs Sonnenbaden verzichten, die Pflanzen jedoch leider nicht.

Durch das Abschmelzen des Eises u. a. an den Polkappen und in Grönland wird der Meeresspiegel ansteigen. Damit geht Festland verloren und dabei auch Küstenregionen in Europa.

Je wärmer Wasser wird, umso weniger Sauerstoff kann es aufnehmen. Eine Erwärmung der Meere führt dort zu Sauerstoffmangel und schränkt den Lebensraum für Fische und sonstige Meerestiere ein. Wenn die Menschen die Meere nicht sowieso bald leer gefischt haben – wonach es derzeit aussieht – dann wird sich der Fischbestand auf diese Weise reduzieren.

Schließlich ist offen, wie sich - aufgrund der Erwärmung - Meeresströme und Windströmungen verändern werden. Wenn sich z. B. der Golfstrom abschwächt, wird es in Europa unabwendbar kälter werden.

Die Wissenschaftler können zwar auf alle diese Gefahren hinweisen, aber im Einzelnen nicht vorhersagen, wann was genau passieren wird. Dazu müsste man die zukünftige Entwicklung in einem Experiment genau untersuchen. Wenn aber bei diesem „Experiment“ die Befürchtungen bestätigt werden, dann ist es zu spät.

Allgemein gilt, dass ein verantwortungsvoller Politiker, der auf die Vorteile und die Gefahren einer Technik hingewiesen wird, sich davon überzeugen muss, dass auch langfristig gesehen, die Vorteile überwiegen. Ist eine Gefahr nur ungenau oder überhaupt nicht bekannt, so müssen die Politiker vom schlimmsten denkbaren Fall ausgehen. Durch weitere Forschung bzw. Untersuchungen kann oft die Gefahr genauer abgeschätzt und reduziert werden.

Es gibt daher m. E. keinen Grund, sich nicht entschieden dafür einzusetzen, den CO2-Ausstoß erheblich zu reduzieren. Denn die Folgen eines Klimawandels werden erwiesenermaßen für unsere Nachkommen erheblich mehr Gefahren bringen, als das, was wir ihnen durch eine weitere Steigerung unseres Wohlstandes vererben können.

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Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier

Rede zum Tag der Deutschen Einheit

Am „9. Oktober 1989 in Leipzig, nach den Friedensgebeten […] wagten sich 70.000 Menschen trotz Einschüchterung durch das SED-Regime und wider alle Gefahr auf die Straße.“ Da „geschah es, dass die Macht des Unrechts gebrochen wurde.“ /Link/

 

Interview der Woche

im Deutschlandfunk (Dlf) mit
SPD-Fraktionschef Matthias Miersch
/Link/

 

Anne Brorhilker,

ehemalige Oberstaatsanwältin, schätzt, dass Deutschland wegen Steuerhinterziehung rund 100 Milliarden Euro pro Jahr entgehen. Der Finanzdienstleistungssektor scheint einen so gewaltigen Einfluss zu haben, dass die staatliche Aufsicht u. E. Aufklärung von Steuerhinterziehung großer Summen behindert.

Deutschlandfunk: „Interview der Woche“ Sonntag, 22.03.26 ab 11:05 Uhr /Link/

Der Verein Finanzwende setzt sich „für faire, stabile und nachhaltige Finanzmärkte ein.“ /Link/.

 

Umsetzen der Istanbul-Konvention - Jetzt!

In der Istanbul-Konvention verpflichten sich Staaten, geschlechtsspezifische Gewalt. die sich gegen Mädchen und Frauen richtet, zu bekämpfen und zu ahnden. Wie viel Gewalt und wie viele Femizide an Mädchen und Frauen müssen noch in Deutschland geschehen, bis auch unsere Regierung die Istanbul-Konvention endlich umsetzt?

 

Das war kein Aprilscherz,

als am 1. April 2025 fünf bewaffnete Polizisten das Haus der Familie des SPD-Ortsvereinsvorsitzenden in Menden (Sauerland, NRW) durchsuchten.
„Der rechtswidrige [Durchsuchungs-]Beschluss kam vom Amtsgericht Arnsberg.“ „Die Direktorin ist die Ehefrau des Bundeskanzlers, Charlotte Merz.“ (CDU) /Link/.
Ausschüsse dazu im Landtag NRW /Link/

Eine weitere rechtswidrige Hausdurchsuchung? /Link/ Ja, es war so! /Link/

/Link/

 

75 Jahre Grundgesetz

„Am 23. Mai 1949 [fand] in der Aula der Pädagogischen Akademie [in Bonn] in feierlichem Rahmen die Unterzeichnung und Verkündung des Grundgesetzes statt.“ /Link/

Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier /Link/

 

Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier mahnt

in einem Interview mit der SZ an, dass wenn „die Glaubwürdigkeit einer Regierung sinkt, hängt das auch damit zusammen, dass Entscheidungen nicht ausreichend kommuniziert oder akzeptiert worden sind oder von internem Streit, der nach außen dringt, überlagert werden.“
Zum Interview: /Link/, s. auch /Link/.

 

Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier

Vor 175 Jahren trat die Deutsche Nationalversammlung in der Paulskirche zu Frankfurt a. M. zusammen. Es war am 18.Mai 1848 in einer Zeit kriegerischer Auseinandersetzungen.

Zur Rede des Bundespräsidenten: /Link/

 

Missstände bei der Polizei und Justiz

Justizwillkür wie z. B. der „Badewannenunfall“, das Ignorieren des BVerfG von Richtern des OLGs Naumburg, der Fall Mollath,
sowie Fehlverhalten von Polizeibeamten.

 

Endlich existiert ein Whistleblowergesetz, es scheint uns aber nicht optimal zu sein.

 

Waffen - werden keinen Frieden schaffen!

Keine Waffen und keinen Technologietransfer in die Türkei! /Link/!
Keine Panzer an Saudi-Arabien /Link/!
Keine Lieferungen von Kriegsgerät in Krisengebiete /Link/!

 

Auch wir, SPD Eulen, haben bereits seit 2010 mehrfach kritisiert:
Der Ankauf von Staatsanleihen durch die EZB ist illegal.
Urteil des Bundesverfassungsgerichts vom 05.05.2020 /Link/

Europaflagge

 

Stau-Stau-Stau-Stau-Stau

Von Nord nach Süd
von Ost nach West
und umgekehrt.
Ganz Deutschland
steht im Stau!

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Dadurch werden
Kräfte gebunden,
Zeit vergeudet,
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Gesundheits- und umweltschädlich

Abgase, Rauch und Gülle

 

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Nein!

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